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Mittwoch, August 4, 2021
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Weicher Deal mit harter Landung

ARAG Experten ?ber die Auswirkungen des Brexit-Deals auf Verbraucher

Auf den buchst?blich letzten Dr?cker ist es nun doch noch zu einem Abkommen zwischen dem Vereinigten K?nigreich und der Europ?ischen Union gekommen. Der Brexit steht also. Die ARAG Experten geben einen ?berblick ?ber die wichtigsten ?nderungen, die ab 1. Januar 2021 vorl?ufig in Kraft treten.

Einreise ins Vereinigte K?nigreich
B?rger aus der Europ?ischen Union (EU), Norwegen, Liechtenstein, Island und der Schweiz, die trotz bestehender Reisewarnung des Ausw?rtigen Amtes ins Vereinigte K?nigreich von Gro?britannien und Nordirland (kurz Vereinigtes K?nigreich, engl.: United Kingdom, UK) reisen, k?nnen auch nach dem 1. Januar 2021 f?r kurze Reisen und Ausfl?ge visumsfrei einreisen. Allerdings warnen die ARAG Experten vor einem nicht notwendigen Trip zu unserem Nachbarn: Das Land ist besonders stark vom Coronavirus betroffen. Zudem wurde im S?den Englands eine neue Variante von COVID-19 festgestellt, die offenbar eine noch gr??ere Ansteckungsgefahr besitzt.

Leben und arbeiten in UK
Wer k?nftig in UK arbeiten und leben will, muss ein Arbeitsvisum beantragen. Dazu f?hrt das Vereinigte K?nigreich ab Januar ein Punkte-basiertes System f?r Einwanderer und Fachkr?fte ein. Dabei muss der Bewerber nachweisen, dass er ein Stellenangebot von einem zugelassenen Sponsor erhalten hat, das mit einer Besoldung in H?he des j?hrlichen Mindestgehaltes (26.500 Pfund Sterling; umgerechnet knapp 30.000 Euro) oder des f?r die T?tigkeit ?blichen Entgelts einhergeht. Auch ist ein Nachweis ?ber ausreichende Englischkenntnisse (Niveau B1 des Gemeinsamen Europ?ischen Referenzrahmens f?r Sprachen) erforderlich. Die Beantragung der britischen Staatsangeh?rigkeit bleibt nach wie vor gleich: Wer schon l?nger als f?nf Jahre auf der Insel gelebt hat, der englischen Sprache m?chtig ist und sich nichts hat zuschulden kommen lassen, darf auch weiterhin die britische Staatsangeh?rigkeit beantragen. Er ist dann jedoch kein EU-B?rger mehr.

Studieren in UK
Ein Studium im Vereinigten K?nigreich ist auch nach dem Brexit weiterhin m?glich. Allerdings kommen Studenten nicht mehr in den Genuss eines Erasmus-Stipendiums. Nach Auskunft der ARAG Experten nimmt das Vereinigte K?nigreich nicht mehr am europ?ischen Austauschprogramm teil.

Sonstige ?nderungen
Die Europ?ische Krankenversicherungskarte (EHIC) bleibt zun?chst g?ltig, bis sie abgelaufen ist. So k?nnen Reisende auch k?nftig vom heimischen Krankenversicherungsschutz Gebrauch machen. Auch beim mobilen Telefonieren bleibt alles beim Alten: Die gro?en Telefonanbieter wollen keine Roaming-Geb?hren erheben.

Der Warenaustausch wird kompliziert
Auch wenn das Vereinigte K?nigreich ab 1. Januar 2021 nicht mehr zur europ?ischen Zollunion geh?rt, soll es weder Z?lle noch Mengenbegrenzungen im Im- und Export geben. Allerdings m?ssen britische Exporteure k?nftig nachweisen, dass die Ware, die sie in der EU verkaufen wollen, ?berwiegend im eigenen Land hergestellt wurde und dass Produktstandards sowie die EU-Regeln zur Lebensmittelsicherheit eingehalten wurden. Die B?rokratie wird also deutlich komplizierter.

F?r eine Ratifizierung des Deals noch in diesem Jahr bleibt der EU nicht mehr gen?gend Zeit. Also treten die ?nderungen zum 1. Januar zun?chst einmal nur vorl?ufig in Kraft, bis das EU-Parlament im Januar nachtr?glich seine Zustimmung erteilt. Theoretisch kann der Vertrag also noch abgelehnt werden.

Weitere interessante Informationen unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/sonstige/

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