9.6 C
New York City
Mittwoch, Dezember 8, 2021
Start Uncategorized Verbotene Absprachen - Bundeskartellamt verhängt Bußgelder in Millionenhöhe

Verbotene Absprachen – Bundeskartellamt verhängt Bußgelder in Millionenhöhe

Verbotene Absprachen – Bundeskartellamt verh?ngt Bu?gelder in Millionenh?he

Wegen wettbewerbswidriger Absprachen hat das Bundeskartellamt Bu?gelder in H?he von insgesamt ca. 175 Millionen Euro gegen f?nf Aluminium-Schmieden und zehn verantwortliche Mitarbeiter verh?ngt.

Wie das Bundeskartellamt am 23. Dezember 2020 mitteilte, haben sich leitende Mitarbeiter der betroffenen Aluminium-Betriebe ?ber Jahre ?ber Kostenfaktoren ausgetauscht und sich gegenseitig darin best?rkt, steigende Kosten direkt an die Kunden weiterzugeben. Derartige Absprachen sind verboten, weil die den Wettbewerb beschr?nken, erkl?rt die Wirtschaftskanzlei MTR Rechtsanw?lte.

Ausl?ser der Ermittlungen des Bundeskartellamts war ein Kronzeugenantrag eines beteiligten Betriebs. Aufgrund der Bonusregelung kam dieses Unternehmen ohne Bu?geld davon.

Nach den Erkenntnissen des Bundeskartellamts haben sich Vertreter der Aluminium-Betriebe im Zeitraum von 2006 bis 2018 regelm??ig getroffen, wobei nicht alle Schmieden ?ber den gesamte Zeitraum beteiligt waren. Bei den Unternehmen herrschte weitgehend Einigkeit dar?ber, Steigerungen der Beschaffungskosten direkt an ihre Kunden weiterzugeben. Die Teilnehmer tauschen sich daher ?ber ihre jeweiligen Einkaufskosten f?r Aluminium oder Energiekosten und Verarbeitungskosten aus. Dabei wurde abgesprochen, wie die Kostensteigerungen an die Kunden weitergegeben werden k?nnen.

Au?erdem kamen die Unternehmensvertreter ?berein, bei der Berechnung bestimmter Kundenrabatte nur die eigene Wertsch?pfung und nicht die Beschaffungskosten zu ber?cksichtigen. Dabei handelte es sich um sog. Ratio-Rabatte, die in der Regel zu Beginn eines Lieferverh?ltnisses vereinbart werden. Zu den Kunden der Schmieden z?hlten u.a. Hersteller und Zulieferer aus der Automobilindustrie.

Bei der Festsetzung des Bu?gelder ber?cksichtigte das Bundeskartellamt, dass zwei Unternehmen die Ermittlungen unterst?tzt und kooperiert haben. Diese beiden Unternehmen und noch eine weitere Schmiede haben den Tatvorwurf auch im Rahmen einer einvernehmlichen Verfahrensbeendigung gestanden.

Gegen die Bescheide kann noch Einspruch eingelegt werden.

Durch die verbotenen Absprachen haben die beteiligten Unternehmen den Wettbewerb behindert und gegen Kartellrecht versto?en. Dabei m?ssen Verst??e gegen das Kartellrecht l?ngst nicht immer so offensichtlich sein wie bei illegalen Absprachen. Oft reichen auch schon einzelne Vertragsklauseln f?r einen Versto?. Die Folge k?nnen dann empfindliche Sanktionen sein.

Im Wettbewerbsrecht und Kartellrecht erfahrene Rechtsanw?lte k?nnen beraten.

https://www.mtrlegal.com/rechtsberatung/kartellrecht.html

Keywords:Rechtsanwalt, Anwalt, Rechtsanw?lte, Anw?lte

adresse

RELATED ARTICLES

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

- Advertisment -

Most Popular

Recent Comments