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Montag, Oktober 25, 2021
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Stefan Kühn – Bundestagswahl 2021: Welche Koalitionen möglich?

Die gro?en Themen sind vorgegeben, aber unterschiedliche Erwartungen an die Umsetzung – DAX-Unternehmen sind kaum betroffen – Mittelstand und Mittelschicht leiden potentiell am meisten – Die neue Steuermauer steht bereits!

Der Wahlkampf f?r die Bundestagswahl 2021 ist Geschichte, die Wahlkommission hat die vorl?ufigen Resultate ver?ffentlicht: die SPD kommt auf 25.7%, die CDU/CSU auf 24.1%, die Gr?nen auf 14.8% und die FDP auf 11.5%. Die Linke kommt auf 4.9% der Stimmen.

Welche Koalitionen sind m?glich?

Als Zweierkoalitionen ist gem?? diesen Zahlen eine Gro?e Koalition (GroKo) m?glich, desweiteren sind 3 Dreierkoalitionen denkbar: eine „Ampelkoalition“ unter F?hrung der SPD, eine „Jamaika-Koalition“ unter F?hrung der Union oder eine „Deutschlandkoalition“. Auch der Bundestag ist wegen des spezifischen deutschen Wahlrechts auf 735 Sitze gewachsen (2017 waren es noch 598 Sitze)! Klar ist, dass die FDP und Die Gr?nen ausmachen k?nnen, wer unter ihnen Kanzler wird (um Franz-Josef Strauss zu zitieren)!“, fasst Finanzprofi Stefan K?hn von der Autark AG, Duisburg zusammen.

„Eine Neuauflage der GroKo d?rfte wohl nur als Notl?sung infrage kommen. Denn SPD (und Die Gr?nen) haben bereits erkl?rt, dass sie nicht mit der CDU eine Koalition eingehen wollen. Das w?rde bedeuten, dass auch eine „Deutschlandkoalition“ (CDU/SPD/FDP), wie auch eine „Jamaikakoalition“ (CDU/Die Gr?nen/FDP) vom Tisch w?ren. Aber wie hat Konrad Adenauer schon gesagt: „Was interessiert mich mein Gerede von gestern!“

Die FDP hat bereits erkl?rt, zur Regierungsarbeit bereit zu sein, macht aber gleichzeitig eine klare Absage an Steuererh?hungen und das Schuldenmachen! Und Christian Lindner hat schon 2017 gezeigt, dass er Koalitionsverhandlungen platzen l?sst!

Jedenfalls m?ssen wir uns auf langwierige Koalitionsverhandlungen einstellen!“, erkl?rt Finanzexperte Stefan K?hn, Vorstand der Musical and More AG, Duisburg.

Konsequenzen der Wahl f?r die Finanzanlage: Viele gro?en Themen sind vorgegeben! – Die Umsetzung macht den Unterschied!

„Es ist offensichtlich, dass viele gro?e Themen vorgegeben sind: Klimawandel, Globalisierung und die EU-Politik.

Wann m?ssen sich Anleger den Kopf zerbrechen? Dies kommt nat?rlich auf die resultierende Koalition an – denn je nach Koalition kann sich die Stimmung eintr?ben oder aufhellen! F?r die Wirtschaft w?re eine starke FDP von Vorteil, eine linkslastige Politik wird in den meisten Umfragen als nachteilig f?r die Wirtschaft bezeichnet mit diesen Folgen: deutlich h?here Schulden, Steuern und Renditen bei deutschen Staatsanleihen (und h?here Arbeitslosigkeit wegen der Verteuerung der Arbeit!)!

Deutlich k?nnte sich eine Regierung mit Beteiligung der Gr?nen im Bereich des Klimaschutz auswirken. Diese d?rfte insbesondere die Erneuerbaren Energien f?rdern. Allerdings herrscht auch hier Besorgnis, dass zu schnell, zu viel versucht wird. Dasselbe gilt f?r die Steuerpolitik! Eine lockere Fiskalpolitik und eine st?rkere Solidarit?t mit Europa (Stichwort: Vergemeinschaftung von Staatsschulden) k?nnte in diesem Falle zwar die Stimmung in Europa verbessern – aber die Schulden der EU-S?nder Deutschland und den starken EU-L?ndern aufb?rden, mit den vorgenannten Folgen!“, so Finanzprofi Stefan K?hn von der Autark AG, Duisburg.

Keine Auswirkungen auf DAX-Konzerne! – Leidtragende sind der Mittelstand und die Mittelschicht!

„Wenig Auswirkungen werden die jeweiligen Koalitionen f?r die DAX-Konzerne haben.
F?r die Zeit nach der Bundestagswahl sagt z.B. Herbert Diess, CEO von VW, klar und deutlich: „Wir k?nnen mit allen Konstellationen arbeiten.“ Leidtragende sind der Mittelstand und die Mittelschicht!

Je nach Ausgestaltung der Steuerpolitik und anderer Kosten (z.B. Energieumlagen, etc.) d?rften vor allem Mittelstands-Unternehmen (und ihre Besitzer), wie auch die Mittelschicht leiden, will hei?en: noch mehr zur Kasse gebeten. Vor allem, da Deutschland heute schon das Land mit der h?chsten Steuer- und Abgabenlast ist.

Und: Die neue „Steuermauer“ steht bereits!

Unternehmer, die mit dem Gedanken spielen, auszuwandern, sollten wissen, dass die schon bisher bestehenden H?rden ab dem 1. Januar 2022 nochmals h?her werden! Betroffen von der Wegzugsbesteuerung ist – nach bestehender (!) Regelungslage – jeder, der innerhalb der letzten 5 Jahre mittel- oder unmittelbar zu mindestens 1% an einer in- oder ausl?ndischen Kapitalgesellschaft (z.B. GmbH, AG) beteiligt war und seit mindestens 10 Jahren in Deutschland unbeschr?nkt steuerpflichtig ist. Unternehmer, die wegziehen, werden so behandelt, als h?tten sie ihre Anteile an der Kapitalgesellschaft verkauft – und werden entsprechend besteuert und zur Kasse gebeten! Daf?r brauchen wir also keine Rot-Rot-Gr?ne-Regierung – das kann auch eine GroKo!“, fasst Finanzexperte Stefan K?hn von der Musical and More AG, Duisburg ern?chtert zusammen.

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