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Freitag, Juli 30, 2021
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Prüfen Sie Ihre Rentenbescheide!

Doppelbesteuerung von Renten!

Doppelbesteuerung von Renten!

Pr?fen Sie Ihre Rentenbescheide!

Nach der aktuellen Entscheidung des Bundesfinanzhof (BFH, Urteil v. 19.5.2021, X R 33/19) kommt es in den kommenden Jahren zu einer ?berh?hten Steuerlast f?r viele Rentner. Danach d?rfen weder der Grundfreibetrag noch Kranken- und Pflegeversicherungsbeitr?ge in die Berechnung des steuerfreien Anteils der Rente mit einbezogen werden.

Hintergrund des Rechtsstreits ist die ge?nderte Besteuerung von Renten von 2005. Bis dahin waren sie steuerfrei. Seit 2005 m?ssen Renten versteuert werden. Die Beitr?ge zu gesetzlichen und privaten Renten k?nnen w?hrend des Berufslebens aber als Sonderausgaben von der Einkommensteuer abgezogen werden. Bis 2040 gilt eine schrittweise ?bergangsregelung.

W?hrend dieser Zeit wird der Rentenfreibetrag f?r neue Rentner mit jedem Jahr kleiner und d?rfte daher k?nftig rechnerisch in vielen F?llen nicht mehr ausreichen, um die aus versteuertem Einkommen geleisteten Teile der Rentenversicherungsbeitr?ge zu kompensieren. Davon betroffen seien Selbstst?ndige st?rker als Arbeitnehmer, M?nner wegen der geringeren Lebenserwartung st?rker als Frauen und Ledige st?rker als Verheiratete.

Dies folgt daraus, dass der f?r jeden neuen Rentnerjahrgang geltende Rentenfreibetrag mit jedem Jahr kleiner wird. Er d?rfte daher k?nftig rechnerisch in vielen F?llen nicht mehr ausreichen, um die aus versteuertem Einkommen geleisteten Teile der Rentenversicherungsbeitr?ge zu kompensieren.

Leider h?lt der BFH an seiner bisherigen, vom Bundesverfassungsgericht (BVerfG) best?tigten Rechtsprechung zur Rentenbesteuerung fest, so dass (kommende) Rentner die gro?en Verlierer sind.

Allerdings d?rfte klar sein, dass es im konkreten Einzelfall nicht zu einer doppelten Besteuerung von Renten kommen darf. Eine solche doppelte Besteuerung wird vermieden, wenn die Summe der voraussichtlich steuerfrei bleibenden Rentenzufl?sse (kurz: steuerfreier Rentenbezug) mindestens ebenso hoch ist wie die Summe der aus dem bereits versteuerten Einkommen aufgebrachten Rentenversicherungsbeitr?ge. Erstmals hat der X. Senat jetzt konkrete Berechnungsparameter f?r die Ermittlung einer etwaigen doppelten Besteuerung von Renten festgelegt. Dabei hat er klargestellt, dass zum steuerfreien Rentenbezug nicht nur die j?hrlichen Rentenfreibetr?ge des Rentenbeziehers, sondern auch die eines etwaig l?nger lebenden Ehegatten aus dessen Hinterbliebenenrente zu rechnen sind.
Ferber bleibt bleibt jedoch der sog. Grundfreibetrag, der das steuerliche Existenzminimum jedes Steuerpflichtigen sichern soll, bei der Berechnung des „steuerfreien Rentenbezugs“ unber?cksichtigt.

Bis 2004 unterlagen Renten nur mit einem geringen Anteil (dem sog. „Ertragsanteil“) der Einkommensteuer. Dadurch zahlten Rentner, die neben ihrer Rente keine weiteren steuerpflichtigen Eink?nfte hatten, in der Praxis keine Einkommensteuer. Seit dem 1.1.2005 sind Pensionen und Rentenbez?ge voll einkommensteuerpflichtig (? 22 Nr. 1 Satz 3 EStG). Im Gegenzug k?nnen die Steuerpflichtigen aber ihre Altersvorsorgeaufwendungen – insbesondere ihre Rentenversicherungs-beitr?ge – als Sonderausgaben von der einkommensteuerlichen Bemessungsgrundlage abziehen (nachgelagerte Besteuerung).

So sind bei Rentnern, die im Jahr 2021 erstmals eine Rente beziehen, nur noch 19% der Rente steuerfrei. Rentner, die ab 2040 in den Rentenbezug eintreten werden, m?ssen ihre gesamte Rente versteuern. F?r die Beitragsseite sehen die ?bergangsregelungen vor, dass im Jahr 2005 zun?chst nur 60% der Altersvorsorgeaufwendungen als Sonderausgaben abgezogen werden konnten, im Jahr 2021 sind es 92%. Ab dem Jahr 2025 werden s?mtliche Altersvorsorgeaufwendungen ungek?rzt als Sonderausgaben abziehbar sein.

In der steuerrechtlichen Literatur und in zahlreichen Verfahren wird geltend gemacht, die gesetzliche ?bergangsregelung f?hre in vielen Fallgruppen zu einer rechtswidrigen doppelten Besteuerung.

Scheinbar m?ssen sich hier erst alle Betroffenen wehren, bevor der Staat hier einlenkt. Lassen Sie sich Ihr Geld hier nicht wegnehmen, was Sie sich in den langen Arbeitsjahren verdient haben. Nutzen Sie gegen steuerliche Bescheide Ihr Recht Einspruch zu erheben und bei den Rentenbescheiden Widerspruch zu erheben.

Gerne k?nnen wir Sie hierzu beraten. Am besten verf?gen Sie hier ?ber eine Rechtsschutzversicherung und haben bereits eine Deckungszusage eingeholt: recht (at) service-rakienert.de

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