9.6 C
New York City
Montag, Oktober 25, 2021
Start Uncategorized Poly-Studie: Evolution des Arbeitsplatzes

Poly-Studie: Evolution des Arbeitsplatzes

Die Besch?ftigten bef?rworten flexible Arbeitszeiten und glauben, dass sich die B?rokultur „f?r immer“ ver?ndert hat

Die Studie „Evolution des Arbeitsplatzes“ von Poly, durchgef?hrt unter 7.260 sogenannten Hybrid-Arbeitnehmern in Gro?britannien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Schweden, Polen sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten, beschreibt die Entwicklung des Arbeitsplatzes und der sich ?ndernden Einstellung zum 9-to-5-Arbeitstag. Dabei wurde unter anderem untersucht, wie sich Einstellungen und Verhaltensweisen entwickelt haben – von der Unternehmenskultur ?ber Frustration und L?rmbelastung bis hin zur Kleidung.

„Der Untersuchung zufolge glauben fast zwei Drittel der hybriden Arbeitskr?fte (64 Prozent), dass sich die B?rokultur f?r immer ver?ndert hat“, sagt Dave Shull, Pr?sident und CEO von Poly. „Die Zunahme hybrider Arbeitsmodelle ist ein Zeichen daf?r, dass sich unser Berufsleben weiter ver?ndern wird. Sowohl Unternehmen als auch Arbeitnehmer nehmen die neuen Arbeitsformen an. In der Folge steht die Gleichberechtigung von Remote- und B?roarbeitern im Mittelpunkt aller Diskussionen.“

F?r 58 Prozent der Arbeitnehmer bedeutet die Zunahme des Homeoffice, dass sie immer erreichbar sind und nicht abschalten k?nnen. Dazu Paul Clark, Senior Vice President of EMEA Sales bei Poly: „Viele genie?en die Vorteile des hybriden Arbeitens, etwa eine verbesserte Work-Life-Balance, Ruhepausen und Zeit f?r die Familie. Andere f?hlen sich ausgegrenzt und abgekoppelt. So sind beispielsweise 52 Prozent der Befragten der Ansicht, dass Hybrid- oder Heimarbeiter diskriminiert oder anders behandelt werden k?nnten als Mitarbeiter, die Vollzeit im B?ro sind. Zudem bef?rchten 42 Prozent der Befragten, dass sie bei ihrer R?ckkehr ins B?ro dem L?rm durch Kollegen ausgesetzt sind. Besonders belastet f?hlt sich die j?ngere Generation, von der viele w?hrend des Umbruchs erst ins Berufsleben eingetreten sind. Von 62 Prozent der Befragten, die noch nicht in ihrem neuen B?ro gewesen sind, sagen 72 Prozent, dass sie der Gedanke daran nachts wachh?lt. Diese Probleme gilt es zu adressieren, wenn hybride Arbeitsmodelle ein Erfolg werden sollen. Die Unternehmen m?ssen ihre Mitarbeiter weiter in den Mittelpunkt stellen und ihnen die n?tigen Instrumente an die Hand geben, um ihre Aufgaben im neuen Umfeld bew?ltigen zu k?nnen.“

Grenzen setzen, um Burnouts zu verhindern

Hybrides Arbeiten ist auf dem Vormarsch. 82 Prozent der Befragten beabsichtigen, in Zukunft mindestens einen Tag pro Woche im Homeoffice zu bleiben. 54 Prozent planen, ihre Zeit gleichm??ig zwischen B?ro und zuhause aufzuteilen. Hintergrund ist der Trend zum „anytime working“, der den Besch?ftigten mehr Autonomie dar?ber einr?umt, wann sie ihre Arbeit verrichten. Mehr als zwei Drittel der Befragten (69 Prozent) gaben an, dass der Arbeitstag nicht mehr unbedingt von 9 bis 17 Uhr dauern muss. Auf die Frage nach den Vorteilen des Homeoffice waren die drei meistgenannten Antworten: Vermeidung langer Arbeitswege, bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie weniger Stress. Auf die Frage, was sie an der Arbeit von zu Hause aus vermissen, nannten die Befragten vor allem Ruhepausen, die Zeit mit der Familie und den p?nktlichen Feierabend.

Obwohl viele Arbeitnehmer von den Vorteilen profitieren, verl?uft der ?bergang zum Homeoffice nicht ?berall reibungslos. Besorgniserregend ist vor allem, dass die Grenzen zwischen flexiblem Arbeiten und „st?ndiger Erreichbarkeit“ zu verschwimmen scheinen. Als gr??ten Nachteil empfinden die Befragten, dass sie weniger Spa? mit ihren Kollegen haben Als zweitgr??ter Nachteil wurde die Erwartungshaltung genannt, auch au?erhalb der Arbeitszeit f?r ihr Unternehmen t?tig sein zu m?ssen.

Die Ergebnisse zeigen zudem:

-Schwierigkeiten bei der Zusammenarbeit, mangelnde IT-Unterst?tzung und fehlende Ausr?stung geh?ren zu den f?nf gr??ten Nachteilen im Homeoffice. Das deutet darauf hin, dass viele Mitarbeiter nicht mit den richtigen Werkzeugen ausgestattet sind, um effektiv arbeiten zu k?nnen.
-Fast die H?lfte der Befragten (47 Prozent) bef?rchtet, bei der Arbeit von zu Hause zu wenig von Kollegen und Vorgesetzten zu lernen.
-52 Prozent glauben, dass Hybrid- oder Heimarbeiter diskriminiert oder anders behandelt werden k?nnten als Mitarbeiter, die vor Ort im B?ro sind.

Die k?nftige Rolle des B?ros

Die Untersuchung zeigt auch, dass die R?ckkehr ins B?ro mit sehr gemischten Gef?hlen betrachtet wird. Viele vermissen den Kontakt zu Kollegen und Kunden. Einige bef?rchten jedoch, dass ihre Leistung im B?ro abnehmen wird. Ein besonderes Problem f?r zur?ckkehrende Arbeitnehmer ist die L?rmbelastung, da sie zu Konflikten f?hren kann: 56 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass der L?rmpegel im B?ro ihre Produktivit?t negativ beeinflusst. Andererseits kehren 34 Prozent gerne ins B?ro zur?ck, weil sie damit dem L?rm zu Hause entfliehen k?nnen.

Trotz vieler Bedenken freuen sich die Arbeitnehmer auf mehr zwischenmenschliche Kontakte wie Tratsch im B?ro oder Mittagessen mit Kunden und Kollegen. Auch die Rolle des B?ros wird sich ver?ndern, wie die Umfrage zeigt. So wollen die meisten Mitarbeiter das Office k?nftig vor allem f?r Brainstormings, die Zusammenarbeit mit Kollegen und Besprechungen nutzen. Ein weiterer wichtiger Grund f?r die R?ckkehr in die Pr?senz ist der Zugang zu besserer Ausr?stung.

Die Auswirkungen auf junge Arbeitnehmer

Die Ergebnisse verdeutlichen auch, wie sich die Fernarbeit auf junge Arbeitnehmer auswirkt. Viele haben Bedenken, zur?ckzukehren. Zwei F?nftel der Befragten waren bislang nicht in der Lage, ihr neues B?ro zu besuchen – entweder weil das Unternehmen umgezogen ist oder weil sie w?hrend der Pandemie angefangen haben. (Bei den 18-24-J?hrigen liegt dieser Anteil sogar bei 62 Prozent.)

J?ngere Arbeitnehmer sorgen sich zudem, dass sie durch die Fernarbeit weniger gut Beziehungen kn?pfen, mit Gleichaltrigen kommunizieren und sich nicht in dem Ma?e weiterentwickeln k?nnen, wie dies vor der Pandemie m?glich gewesen w?re. 52 Prozent der Befragten im Alter von 16 bis 24 Jahren bef?rchten, dass sich die Fernarbeit negativ auf ihre Entwicklung und ihr berufliches Fortkommen auswirkt. 53 Prozent der 18- bis 24-J?hrigen machen sich Sorgen, dass sie durch die Arbeit im Homeoffice weniger gut in der Lage sein k?nnten, effektiv mit Kollegen zu kommunizieren. 50 Prozent der jungen Arbeitnehmer bef?rchten zudem, dass sie die Kunst des Smalltalks verlernt haben k?nnten.

Poly r?t Unternehmen, den ?bergang zu einer dauerhaften Form des hybriden Arbeitens ?berlegt zu gestalten und zu planen: Die Pers?nlichkeitstypen und Arbeitsstilpr?ferenzen der Mitarbeiter m?ssen verstanden und ber?cksichtigt werden, damit jeder so arbeiten kann, wie er will. Um ?berall arbeiten k?nnen, m?ssen die Mitarbeiter ?ber die richtigen Tools verf?gen. Videokonferenzen haben sich mittlerweile zum Standard f?r die Zusammenarbeit von Teams entwickelt, aber die Qualit?t der Systeme kann sehr unterschiedlich sein. Zentralisierte Besprechungsr?ume sollten modernisiert und eine standortunabh?ngige Zusammenarbeit erm?glicht werden.

?ber die Studie
Die Ergebnisse basieren auf einer von Censuswide im August 2021 durchgef?hrten Online-Umfrage. Befragt wurden insgesamt 7.261 hybride Arbeitskr?fte im Vereinigten K?nigreich (2.003), Frankreich (1.001), Deutschland (1.002), Polen (1.000), Schweden (1.005), Spanien (1.000) und den VAE (250).

Keywords:poly, plantronics, headset, homeoffice, hybrides arbeiten, studie

adresse

RELATED ARTICLES

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

- Advertisment -

Most Popular

Recent Comments