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Samstag, Mai 15, 2021
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Gesundheitsamt Potsdam und der beschämende Skandal um falsche Corona-Tests

Im Februar erreichte das Gesundheitsamt in Potsdam, das B?ro des Oberb?rgermeisters der Stadt Potsdam, die Landtagsfraktion der AfD unter anderem ein Schreiben einer Potsdamer Familie, die dar?ber berichtete, dass das Gesundheitsamt Potsdam drei Personen dieser Familie f?lschlicherweise telefonisch ?ber das Vorliegen von drei positiven Tests auf die britische Corona-Mutation informierte.

Dies konnte laut dem Bericht der Familie nur durch die eigene Recherchearbeit in Form von Erkundigung beim vom Vorgang betroffenen Klinikum und dessen Laborleiter aufgekl?rt und schlie?lich berichtigt werden.

Die familienpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Birgit Bessin, kommentiert diesen Skandal wie folgt: „Auf ebendiesen Vorgang habe ich in der gestrigen Sitzung des Gesundheitsausschusses die Gesundheitsministerin Nonnemacher angesprochen, ob ihr oder der Landesregierung insgesamt diese oder weitere ?bermittlungen falscher Testergebnisse bekannt sind.
Wenn bereits bei einer einzigen Familie drei falsche Testergebnisse kommuniziert werden, dann frage ich mich, wie die Landesregierung sichergehen kann, dass die tats?chlich gemeldeten Testergebnisse nicht eine gr??ere Fehlerquelle aufweisen? Immerhin beruhen die seit Monaten andauernden Einschr?nkungen auf den gemeldeten positiven Coronatest-Zahlen.“

Die Antwort war geradezu besch?mend ern?chternd: Keine Kenntnis davon. Auch nicht davon, dass bislang falsche Testergebnisse ?bermittelt wurden. Und dabei sind noch nicht einmal die grunds?tzlich Fehlerquoten der Corona-Tests ber?cksichtigt.
Das Berichtswesen des Gesundheitsamtes Potsdam in Richtung Ursula Nonnemacher ist Ministerin f?r Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (B?ndnis 90/Die Gr?nen), erscheint in diesem Zusammenhang mehr als fragw?rdig.

Aber das Agieren des Gesundheitsamtes wird in dieser Sache noch l?cherlicher: Die Potsdamer Familie ist vom Gesundheitsamt Potsdam mit Schreiben vom 20. Februar 2021 dar?ber informiert worden, dass f?r die betroffenen Personen der Familie f?r den Zeitraum 05.02.2021 bis 18.02.2021 Quarant?ne angeordnet wurde – also r?ckwirkend. Ein solches Vorgehen ist nicht nur absolut l?cherlich, sondern muss als erb?rmlich eingestuft werden.

Seit Monaten werden Menschen in ihren Freiheiten beschnitten. Und bei derartigen monatelangen Grundrechtseingriffen darf solch schlampiges Vorgehen nicht passieren.“ Sollte Frau Nonnenmacher nun kolportieren dies w?re ein sicher „einmaliger Vorgang“, dann muss der Ministerin totale Weltfremdheit bescheinigt werden, besonders wenn man einem solchen Urteil die H?ufigkeit der Fehler bei nur einer einzigen Familie in Potsdam zugrunde legt. Auch muss man sich die Frage stellen, was tut Oberb?rgermeister Mike Schubert (SPD) um derartige f?lle in Zukunft zu vermeiden und ist das Gesundheitsamt Potsdam in puncto Qualifizierung der die betroffenen Personen zu betreuenden Mitarbeiter als sowie mit Blick auf die Personalkapazit?t, f?r die aktuelle Pandemie den Erfordernissen gewachsen?

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