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Mittwoch, August 4, 2021
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Gedanken zum Weltverbrauchertag am 15.03.2021

Macht Geld ausgeben gl?cklich?

Besitz und Konsum sind seit Jahrhunderten Indikatoren f?r den Wohlstand einer Person. Obgleich fr?her jener als am wohlhabendsten galt, der den gr??ten Hof oder das meiste Vieh besa?, geben heute das schnellste Auto oder Designerkleidung den Ton an und Verbrauch und Besitz spielen eine gro?e Rolle im Leben vieler.
Im 21. Jahrhundert ereignet sich der Konsum unter neuen Umst?nden. Die Schnelligkeit, die sich in den wechselnden Modekollektionen, der weiterentwickelten Technik und denen sich rapide erneuernden Trends zeigt, motiviert die Konsumenten zu h?herem Verbrauch mit weniger Verstand. Legt man sich beispielsweise das neuste iPhone zu, entspricht man sp?testens zw?lf Monate sp?ter nicht mehr dem modernen Technikstandard. Erwirbt man ein neues Kleidungsst?ck bei der Fast-Fashion Kette „Zara“, erscheinen noch im selben Monat drei weitere Kollektionen mit neueren Teilen. Ver?nderung und Neuerung steht im jetzige Zeitalter auf der Tagesordnung und durch den Massenkonsum verst?rkt sich der Druck auf jeden Einzelnen, mit den neusten Trends zu gehen und sich dem exzessiven Verbrauch anzuschlie?en, den der Gro?teil der Welt vorlebt. Dabei entstehen zwei elementare Probleme: zum einen bildet sich eine Wertegesellschaft, die Menschen nicht anhand ihrer Pers?nlichkeit beurteilt, sondern am Ausma? des Konsums, das durch die finanzielle Situation erm?glicht wird. Andererseits sind die Auswirkungen des unstillbaren Konsums auf unsere Umwelt verheerend. Die negativen Folgen werden h?ufig missachtet, da der Drang nach Neu, Mehr und Besser die Menschen vereinnahmt. Der Weltverbrauchertag sollte deshalb nicht als Grund dienen, viel zu konsumieren, sondern Bewusstsein zu schaffen. Bewusstsein dar?ber, welche langfristigen Auswirkungen die Konsumgesellschaft mit sich bringt, auf wessen Kosten dieses Leben erm?glicht wird und welche Werte durch den st?ndigen Zugang zum Verbrauch entstehen.
Oft werden Konsum und die finanziellen Mittel daf?r, mit Gl?ck und Zufriedenheit assoziiert oder genutzt, um kurzfristige Emotionen beim Kauf zu versp?ren. Diese Gef?hle verfliegen sehr schnell und der Erwerb schafft keinen besseren Menschen. Um am heutigen Tag den richtigen Dingen zu gedenken, sollte sich jeder die Frage stellen, ob seine momentanen materiellen W?nsche notwendig sind, ob diese unsere Umwelt zerst?ren und ?rmere Menschen ausbeuten und, ob mehr Bedacht beim Verbrauch vielleicht einen besseren Menschen aus einem macht, als modische Kleider oder ein Neuwagen es jemals k?nnten. Der Nebeneffekt des Geldsparens und der M?glichkeit, sich durch eingeschr?nkten Verbrauch finanzielle Freiheit zu schaffen, ist nur ein weiterer Vorteil von bedachterem Konsum. Wer auf kurzfristige Gl?cksgef?hle beim Kauf von Dingen, die man nicht braucht, um Leute zu beeindrucken, die man nicht mag, verzichtet, lebt sowohl entspannter als auch finanziell unbesorgter.

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