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Freitag, Juli 30, 2021
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Für Steuerbefreiung muss geerbtes Familienheim unverzüglich bezogen werden

F?r Steuerbefreiung muss geerbtes Familienheim unverz?glich bezogen werden

Wer zu lange mit dem Bezug des geerbten Familienheims wartet, kann keine Steuerbefreiung geltend machen. Das hat das Finanzgericht D?sseldorf mit Urteil vom 10.03.2021 best?tigt (Az. 4 K 2245/19 Erb).

Nach ? 13 Abs. 1 Nr. 4 c) ErbStG kann das Familienheim steuerfrei vererbt werden, wenn der Erblasser es bis zum Erbfall f?r eigene Wohnzwecke genutzt hat oder er aus zwingenden Gr?nden an der Selbstnutzung gehindert war und der Erwerber es unverz?glich als eigene Wohnung nutzt. Die Wohnfl?che darf 200 Quadratmeter allerdings nicht ?bersteigen, erkl?rt die Wirtschaftskanzlei MTR Rechtsanw?lte.

Wichtig ist, dass der Erbe das Familienheim m?glichst schnell f?r eigene Wohnzwecke nutzt. Wer mit dem Bezug zu lange wartet, profitiert nicht mehr von der Steuerbefreiung, wie das Urteil des Finanzgerichts D?sseldorf zeigt.

In dem Fall hatte die Erbin das Familienheim im Juli 2016 von ihrer Mutter geerbt. Die Erbin beabsichtigte in das Haus einzuziehen. Allerdings waren zun?chst umfangreiche Renovierungsarbeiten n?tig, so dass der Einzug erst Anfang 2018 stattfand.

Die Renovierung h?tte wohl auch schneller ?ber die B?hne gehen k?nnen. Denn die Erbin hatte eine Privatperson, die nur an den Wochenenden Zeit hatte, mit der R?umung beauftragt. Dadurch war das Haus erst Anfang 2017 ausger?umt. Die Erbin f?hrte dann zwar Gespr?che mit Handwerkern. Aufgrund der guten Auslastung der Handwerksbetriebe verz?gerte sich jedoch die Auftragserteilung. Die neue K?che wurde im August 2017 bestellt und erst im Dezember eingebaut.

Da zwischen Erbfall und Bezug des Familienheims schlie?lich 18 Monate lagen, k?nne die Erbin keine Steuerbefreiung geltend machen. Bei einem Zeitrahmen von 18 Monaten k?nne nicht von einem unverz?glichen Bezug gesprochen werden, so das Finanzgericht D?sseldorf.

Der Erbin war der erhebliche Renovierungsaufwand bekannt. Ihr sei anzulasten, dass sie kein Unternehmen mit dem Ausr?umen des Hauses beauftragt hat. Ebenso h?tte sie sich fr?her um Handwerker k?mmern und auch eine K?che eher bestellen k?nnen, so das FG D?sseldorf.

Fristen und Freibetr?ge sollten in Erbf?llen stets beachtet werden. Im Steuerrecht erfahrene Rechtsanw?lte k?nnen beraten.

https://www.mtrlegal.com/rechtsberatung/steuerrecht/erbschaftssteuer.html

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