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Montag, April 12, 2021
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Degewo Mieter: „Diese Sanierung ist die HÖLLE“ (BZ Berlin)

Es wurden auch Asbestrohre entfernt, Mieter hatten Nasenbluten

Rechtzeitig zum Jahreswechsel wird der n?chste Degewo-Asbestskandal aufgedeckt. Die BZ schreibt in Ihrer aktuellen Ausgabe vom 30.12.2020: „Diese Sanierung ist die H?LLE“

„Schon SIEBEN JAHRE werden Mieter in Gesundbrunnen durch Bauarbeiten bel?stigt“

„Staub, L?rm und Dreck: Die Sanierung der Stettiner Stra?e 21 in Gesundbrunnen bringt die Mieter an den Rand der Verzweiflung. Ihr Vorwurf: „Die Degewo l?sst uns im Stich.“

(Degewo Mieter in der Stettiner Str. 21 werden alleine gelassen, dass ist bei der Degewo anscheinend gang und gebe. ARD Kontraste Magazin berichtete Anfang 2020 ?ber einen anderen Fall in Berlin „Asbestgefahr: Wie Mieter alleingelassen werden„)

„Worum geht es? Seit 7 (!) Jahren werden in dem Haus die unteren drei Etagen saniert. Sie geh?ren der Kindergarten City (KG City). Wegen Erneuerung des Brandschutzes wurden die Arbeiten in die dar?ber liegenden Maisonette-Wohnungen der Degewo aus- geweitet. Betroffen waren 16 Mietparteien.“

„Bei dieser Strangsanierung wurden auch Asbestrohre entfernt.“

„“Es gab keinen Schutz, weder f?r die Arbeiter noch f?r uns“, so ein Bewohner, der wegen gro?er Staubentwicklung das Landesamt f?r Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit sowie die Polizei rief.“

„Das sieht die Degewo, ein landeseigenes Wohnungbauunternehmen, anders. Auf B.Z.-Anfrage schreibt sie, dass das Vorgehen bei den Asbestrohren „als ordentlich eingestuft“ wurde.“

(F?r die Degewo ist es auch ordentlich, Mietern eine Erlaubnis zu erteilen eine Asbestwohnung komplett zu sanieren, ohne auf die Asbestgefahr hinzuweisen)

„Ersatzwohnungen gab es f?r die Mieter w?hrend der gesamten Bauzeit nicht – obwohl in K?chen und B?dern gearbeitet wurde“

„Das best?tigte das Unternehmen zwar, doch weist darauf hin, dass Sanit?r-Container vor dem Haus aufgestellt wurden und ein Bad in der 5. Etage zur Verf?gung stand. Laut Mietern war das allerdings in einem desastr?sen Zustand.“

„Probleme machte auch der Staub: „Wir hatten Nasenbluten“, so Bewohner gegen?ber der B.Z. Eine Mieterin: „T?glich muss ich die Bettw?sche wechseln. Es ist die H?lle.“

(Vielleicht sollten Degewo Aufsichtsr?te wie Sebastian Scheel und Frank Bielka mal in so einer Wohnung leben. Vielleicht w?rde sich ja dann was bei der Degewo ?ndern)

„Au?erdem seien immer wieder Strom und Wasser ausgefallen, Aufz?ge kaputt und K?chen unbenutzbar gewesen.Die Strangsanierung ist inzwischen abgeschlossen, die L?rmbelastung bleibt: Denn in den unteren Etagen wird noch gearbeitet.“

„Einige Mieter haben sich jetzt einen Anwalt genommen. Sie fordern unter anderem eine h?here Mietminderung. Bislang gab es zwischen 20 und 50 Prozent – aber nur f?r ca. zwei Monate!“

https://www.asbest-berlin.de/2020/12/30/degewo-mieter-stettiner-str-21-diese-sanierung-ist-die-hoelle-bz-berlin/

Quelle: BZ Berlin Druckausgabe vom 30.12.2020. Unser Kommentar in ()

Keywords:degewo mieter, asbestgefahr, stettiner str. 21, asbestsanierung

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