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Mittwoch, Juli 28, 2021
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Österreicher in Russland: Einer der Urlaubsorte – Krim

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Der Austrian Business Club in Russland (ABCR) lädt seine Mitglieder unter Corona-Einschränkungen an den Grenzen zwischen den Ländern wie Visasperren, Quarantäne- und Impffragen ein, durch das Land zu reisen. Gerald Sakuler, Vereinsobmann des ABCR, im Interview mit SNA.Der ABCR existiert seit etwa zehn Jahren. Das Ziel sei es, für die Menschen ein Zentrum zu schaffen, wo es keine Kriterien und Einschränkungen gebe, betont Gerald Sakuler. Die Botschaft sei für Politik zuständig, die Wirtschaftsvertretung für die Firmen, für die privaten Fragen und Leute, die nicht mit Politik oder Wirtschaft verbunden seien, habe es jedoch nichts gegeben.„Das sind Pensionisten, Studenten, Reisende, Wissenschaftler usw. Und natürlich das Privatleben der österreichischen Geschäftsleute, auch das hat nichts mit Politik und Wirtschaft zu tun. Dazu haben wir den Verein gegründet, und da es hauptsächlich Geschäftsleute sind, haben wir einen starken Fokus bei der Wirtschaft. Aber wir sind vollkommen unabhängig, das ist unser größerer Vorteil. Wir können uns mit Kultur, mit Geografie und mit Wirtschaft beschäftigen, und alles passt zu uns“, so Sakuler.Im Vergleich zu Österreich habe Russland kaum Einschränkungen mehr, fährt er fort.„In Ostösterreich hatten wir bis vor zwei Wochen einen Lockdown. In Vorarlberg gibt es noch drei Gemeinden mit Ausreisesperren. Österreich betreibt ein Mikro-Management. Man muss, um ins Gasthaus zu gehen, einen negativen Test haben oder geimpft oder genesen sein. Das System heißt 3G (Getestet oder Geimpft oder Genesen). In Russland wird das nicht so streng gehandhabt, aber ich weiß nicht, was da richtiger ist, weil entweder sind die österreichischen Maßnahmen überzogen oder die russischen mangelhaft. Das werden wir erst in einem Jahr wissen, denke ich.“Laut Sakuler haben sich fast alle Österreicher, die in Russland leben, bereits mit Sputnik V impfen lassen. Doch der russische Corona-Impfstoff wird in der Europäischen Union noch nicht zugelassen.„Die Situation sei unerfreulich. Die Reisen zwischen Russland und der EU sind derzeit kaum möglich. Es werden weder von den Österreichern noch von den Russen Visa ausgestellt. Anstatt den Zutritt zum Flugzeug klar zu regeln, gibt es viele unklare Bestimmungen. Ein Dienstreisender nach Österreich muss nicht in Quarantäne, ein Privatreisender muss fünf Tage in Quarantäne verbringen und sich dann testen lassen. So kann zum Beispiel auch ich in umgekehrter Richtung nicht nach Moskau kommen, weil das Konsulat kein Visum ausstellt. Das russische Gesetz erlaubt nur Reisen für Monteure für Reparaturen und die Inbetriebnahme von Maschinen“, bemerkte Sakuler.Seinen Mitgliedern empfiehlt der Austrian Business Club in Russland zum Beispiel, Tjumen in Sibirien zu besuchen. Laut Berechnungen gibt es in der Nähe von Tjumen, beim Dorf Mitschurino, einen Punkt, von dem es 5617,62 Kilometer nach Cabo da Roca – dem Westende Europas und ebenso 5617,62 Kilometer nach Kap Deschnjew – dem Ostende Asiens sind. Die Orte in Russland wählt der ABCR-Chef sonst nach dem Bezug zu Österreich aus. Daher Samara an der Wolga mit der Schiguli-Brauerei, die der Österreicher Alfred Vacano gegründet hat. Oder Kap Fligely, der nördlichste Punkt von Russland, benannt nach dem österreichischen Kartographen August von Fligely. Insbesondere in und um St. Petersburg gibt es viel Österreichisches zu finden.„Da habe ich einiges Hochinteressantes herausgefunden: das einzige Originalbild im Bernsteinzimmer ist das Bild ‘Allegorien der Sinne – Geruchssinn und Tastsinn‘, das ein Geschenk der österreichischen Kaiserin Maria Theresia an die Zarin Elisabeth war.“Die üblichen touristischen Ziele seien der Goldene Ring, die Wolga-Quelle, Sotschi. Es gebe auch Ziele, die häufiger besucht werden, wenn dort eine österreichische Firma ansässig sei wie zum Beispiel in Syktywkar, der Hauptstadt der Komi-Republik.„Einige Österreicher waren schon auf der Krim und sind mit positiven Eindrücken zurückgekommen. Aber nicht sehr viele, weil ja die österreichische Botschaft in Moskau (so wie alle EU-Botschaften) immer wieder darauf hinweist, dass sie bei irgendwelchen Problemen wie Unfall oder Krankheit auf der Krim nicht helfen kann, weil dafür die Botschaft in Kiew (Ukraine) zuständig ist …“

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