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Mittwoch, Juli 28, 2021
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Nazan Eckes sieht Fortschritte bei Integrationspolitik

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Berlin – Die Fernsehmoderatorin Nazan Eckes sieht in Deutschland Fortschritte in Sachen Integrationspolitik. Trotzdem hätten sich viele Migranten mit eigener Kraft von manchen Problemen befreit, sagte die 45-Jährige der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Freitagsausgabe). „Viele haben keinen Bock mehr, der Problem- oder Quoten-Türke zu sein“, sagte sie über die türkische Community.

Anfang des Jahres war sie für mehrere Monate von der Bildfläche verschwunden, um sich um ihren an Alzheimer erkrankten Vater zu kümmern. „Irgendwann kommt der Punkt, an dem man erkennen muss, dass auch andere Dinge im Leben wichtig sind“, sagte Eckes. Durch die Krankheit ihres Vaters habe sie festgestellt, dass man viele Dinge versäumt, wenn man nicht im Hier und Jetzt lebt.

Die berufliche Auszeit sei daher „sehr, sehr lehrreich“ gewesen und h

Lega-Politiker erschießt Migranten – Salvini spricht von „legitimer Selbstverteidigung“

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Der gewaltsame Tod eines Marokkaners in Italien sorgt derzeit für viel Aufsehen. Der Migrant ist von dem Politiker der rechtsnationalen Lega-Partei Massimo Adriatici angeschossen und tödlich verletzt worden. Nun meldet sich der frühere italienische Innenminister Matteo Salvini zu Wort und spricht von „legitimer Selbstverteidigung“.Der Stadtrat Adriatici habe als „Opfer einer Aggression versehentlich mit einem Schuss reagiert, der leider einen ausländischen Bürger tötete“, sagte Salvini in einem auf Facebook veröffentlichten Video.„Er reagierte als Opfer eines Angriffs und feuerte versehentlich einen Schuss ab“, zitierte die Agentur Reuters Salvini.Adriatici habe wahrscheinlich aus Notwehr gehandelt und sei davon ausgegangen, dass El Boussetaoui vorbestraft gewesen sei,  Weiterlesen

Zahl der Migranten im Ärmelkanal bereits höher als im ganzen Vorjahr

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Die Zahl der Menschen, die den Ärmelkanal in kleinen Booten illegal vom Kontinent nach England überquert haben, ist bereits jetzt höher als im gesamten vergangenen Jahr. Das geht aus Zahlen des britischen Innenministeriums hervor.Demnach erreichten bis Dienstag mindestens 8452 Migranten die englische Küste. Im gesamten Jahr 2020 wurden 8417 Menschen gezählt, die den gefährlichen Weg über die Meerenge genommen hatten.Erst am Montag wurde ein Tagesrekord verzeichnet. Mindestens 430 Menschen überquerten an einem einzigen Tag den Ärmelkanal. Rund 50 Menschen kamen in einem einzigen Schlauchboot an, wie die BBC am Dienstag berichtete.

Paris und London intensivieren die Zusammenarbeit

Angesichts der Zuspitzung verständigten sich Paris und London nach französischen Angaben auf einen verstärkten Kampf gegen die illegale Migration, wie die Regierung in Paris am Dienstag mitteilte. Es wer

Großbritannien und Frankreich vereinbaren 63-Millionen-Plan gegen illegale Migration

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Großbritannien und Frankreich haben vereinbart, den Kampf gegen die illegale Migration über den Ärmelkanal zu stärken. Ein Abkommen dazu haben die Innenminister der zwei Länder am Dienstag unterzeichnet. Das teilte die Regierung in London mit.Migranten machen sich immer wieder von Frankreich aus, wo sie oft aus Flüchtlingslagern kommen, auf die gefährliche Überfahrt über den Ärmelkanal. Sie rechnen in Großbritannien damit, von sozialen Programmen und Finanzhilfen zu profitieren sowie den Status eines Asylanten zu bekommen.Frankreich wird laut der Vereinbarung die Polizeikräfte verdoppeln, die die Küste patrouillieren werden, um die Boote aufzuhalten. Voriges Jahr hat Frankreich bei der Unterstützung von Großbritannien die Zahl der Polizeipatrouillen an seinen Stränden bereits einmal verdoppelt und zusätzliche moderne Überwachungstechnik eingesetzt. Dadurch konnten doppelt so viele illegale Gren

Messerangriff in Würzburg: Täter womöglich schuldunfähig

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Der Messerstecher von Würzburg war bei seiner Attacke auf Passanten nach bisheriger psychiatrischer Einschätzung möglichweise schuldunfähig. Dies geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung des Bayerischen Landeskriminalamts und der Generalstaatsanwaltschaft München vom Dienstag hervor.Ob religiöse Überzeugungen des Flüchtlings aus Somalia bei der Tat am 25. Juni eine Rolle gespielt haben, sei noch unklar, heißt es in der Mitteilung. Auf den beiden Handys des 24-Jährigen seien weder Hinweise auf Propagandamaterial oder sonstige extremistische Inhalte noch Anhaltspunkte für mögliche Mittäter oder Mitwisser gefunden worden.Der Mann wurde am Dienstag erneut einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Würzburg vorgeführt, der die Unterbringung in einer psychi

Neuer Tagesrekord: 430 illegale Migranten kommen über Ärmelkanal nach Großbritannien

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Mindestens 430 Migranten haben behördlichen Angaben zufolge am Montag den Ärmelkanal von Frankreich nach Großbritannien überquert. Das ist laut dem Innenministerium ein neuer Höchstwert für einen einzigen Tag.Etwa 50 Menschen landeten in der Grenzregion Kent auf einem einzigen Schlauchboot, wie die BBC am Dienstag berichtet. Die Gruppe bestand aus Frauen und kleinen Kindern. Das bisherige Tageshoch von 416 Ankommenden wurde Anfang September 2020 verzeichnet.Erst am Sonntag trafen acht Boote mit 241 Migranten in Großbritannien ein. Seit Jahresbeginn sollen offiziellen Angaben zufolge bereits knapp 8000 Menschen in etwa 345 Booten die gefährliche Fahrt unternommen und den Kanal überquert haben.

Die britische Regierung will mit aller Kraft gegen die Überfahrten vorgehen und ruft auch immer wieder Frankreich dazu auf, stärker dagegen aktiv zu werden. Man werde „entscheidende Schritte unternehmen

Messerstecher von Würzburg soll von Gefängnis in Psychiatrie

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Der Messerstecher von Würzburg soll nach DPA-Informationen in einer Psychiatrie untergebracht werden. Derzeit ist er noch in Untersuchungshaft in einem Gefängnis in Würzburg.Allerdings soll der Mann am Dienstagnachmittag einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden, der darüber entscheiden soll, ob der 24-Jährige in einer psychiatrischen Einrichtung unterkommen wird. Zuvor hatte die „Main-Post“ über die Pläne berichtet. Die Ermittler wollten diese Informationen zunächst nicht bestätigen.Der Somalier hatte am 25. Juni in der Würzburger Innenstadt auf ihm offensichtlich unbekannte Menschen eingestochen. Drei Frauen starben, fünf wurden lebensgefährlich verletzt. Zudem gab es vier Leichtverletzte.Die Ermittler prüfen, ob der Mann islamistisch motiviert war. Gleichwohl gibt es Anhaltspunkte für eine psychische Beeinträchtigung. Der 24-Jährige wurde 2015 in Deutschland erstmals registrier

Brand in Thüringens Unterkunft für Geflüchtete – Mann wegen möglicher Brandstiftung festgenommen

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Eine Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete im thüringischen Arnstadt ist am Montag wegen eines Brandes evakuiert worden. Nach Polizeiangaben wurde ein Mann wegen mutmaßlicher Brandstiftung festgenommen.Das Feuer brach demzufolge gegen 06.30 Uhr aus. Insgesamt wurden 116 Menschen aus der Unterkunft evakuiert, 78 von ihnen wurden in einer nahegelegenen Turnhalle untergebracht. Acht Menschen kamen mit Verletzungen ins Krankenhaus.

Die Löscharbeiten sind laut den Beamten abgeschlossen. Durch den Brand wurde ein Teil des Gebäudes unbewohnbar, sodass 15 Personen nicht zurückkehren konnten und eine neue Unterkunft erhielten. Der Sac

Deutschland bei Asylanträgen im ersten Halbjahr Spitzenreiter

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Berlin – Mit 47.231 neuen Asylanträgen ist Deutschland in den ersten sechs Monaten dieses Jahres Spitzenreiter in der EU, gefolgt von Frankreich (32.212), Spanien (25.823) und Italien (20.620). Schlusslichter sind Lettland (58), Estland (30) und Ungarn mit lediglich 19 Asylanträgen in den ersten sechs Monaten, berichtet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf den neuen vertraulichen „Situationsbericht: Migrations- und Flüchtlingssituation“ der EU-Kommission zur aktuellen Migrationslage in Europa, der sich auf bisher unveröffentlichte Zahlen der EU-Asylbehörde EASO (European Asylum Support Office) bezieht. 36 Prozent der Antragssteller in Deutschland sind laut Dokument Syrer, gefolgt von Afghanen (18 Prozent) und Irakern (6,6 Prozent).

Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 194.808 Asylanträge in der EU plus Schweiz und Norwegen gestellt. Das entspricht w

Nach wie vor: Zahl der Asylanträge in Deutschland auf EU-Hoch – EASO

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Zwar liegen die Asylzahlen in der EU deutlich unter dem Stand vor der Corona-Pandemie, eines bleibt jedoch unverändert: Asylbewerber zieht es vor allem nach Deutschland.Die „Welt am Sonntag“ liefert Zahlen aus einem bisher unveröffentlichten Bericht der EU-Asylbehörde EASO. Demnach stellten Geflüchtete im ersten Halbjahr 2021 insgesamt 47.231 neue Asylanträge in der Bundesrepublik. Die meisten davon stammen aus Syrien (36 Prozent), Afghanistan (18 Prozent) und aus dem Irak (6,6 Prozent). Dies entspricht grundsätzlich der Statistik, die das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BaMF) am Dienstag vorgelegt hatte.

Die BaMF-Zahlen sind jedoch etwas höher: Die Behörde  Weiterlesen

„Große humanitäre Macht“: UN-Hochkommissar hofft auf Fortsetzung deutscher Flüchtlingspolitik

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Der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, Filippo Grandi, appelliert an Deutschland, nach der Bundestagswahl die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel fortzusetzen. Ihm zufolge ist die Bundesrepublik in Sachen Aufnahme und Integrationsangebot für Geflüchtete ein Vorzeigeland.

Er wünsche sich politisch eine größere Führungsrolle Deutschlands, im Verbund mit anderen Europäern, sagte Grandi der Deutschen Presse-Agentur

.„Zeigen Sie Führungsstärke in Europa“, forderte er deutsche Politikerinnen und Politiker auf. „

Wenn Deutschland hier nicht führt, werden wir keinen Erfolg haben.“Das gelte auch für Afghanistan. Das Opfer der dort gefallenen deutschen Soldaten dürfe nicht umsonst gewesen sein, sagte Grandi. Mit dem US-Truppenabzug steige das Risiko von Konflikten zwischen der Regierung und den Taliban. Die Europäer müssten alles darans

Russische Botschaft: Moskau hat mit Flüchtlingszustrom nach Litauen nichts zu tun

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Die russische Botschaft in Litauen hat die Vorwürfe, Moskau habe mit dem Zustrom von Migranten in das baltische EU-Land zu tun, als haltlos zurückgewiesen.

„Beinahe jeden Tag unternehmen die litauischen Behörden antirussische Attacken. Bald wurde eine wichtige Pressekonferenz durch russische Flugzeuge über der Ostsee vereitelt, bald wird Russland eine Beteiligung am Einschleusen von Migranten nach Litauen vorgeworfen – alles im Stil ‚highly likely‘“, schrieb die diplomatische Mission am Donnerstag im Kurznachrichtendienst Twitter.Zuvor hatte Litauens Außenminister Gabrielius Landsbergis in einem Interview für das Internet-Nachrichtenportal Euractiv erklärt, Russland solle beim Einschleusen afghanischer Migranten nach Litauen mit Weißrus

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