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Mittwoch, August 4, 2021
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Weidel sieht keinen Nachweis für menschengemachten Klimawandel

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Berlin – AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel warnt vor einem Verlust von Arbeitsplätzen infolge des Klimaschutzgesetzes. Es gebe „keinen stichhaltigen Nachweis“, dass der Klimawandel menschengemacht sei, sagte Weidel der Wochenzeitung „Die Zeit“. Ihre Partei würde, käme sie in die Regierung, nicht am Pariser Klimaschutzabkommen festhalten.

Deutschland solle nicht auf Energiequellen verzichten, die eine Grundlast in der Energieversorgung gewährleisten würden, fügte Weidel hinzu. „Kein anderes Land kommt darauf, aus Kohle- und Atomkraft gleichzeitig auszusteigen“, so die AfD-Fraktionschefin.

(dts Nachrichtenagentur)

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Umfrage: Corona-Krise verdrängt Klimawandel als größte Bedrohung

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In der Corona-Krise geht das Interesse der Deutschen an den Folgen des Klimawandels und der Erderhitzung nach Umfragen des Hamburger Zukunftsforschers Horst Opaschowski deutlich zurück.Das Umweltbewusstsein der Deutschen sinkt stetig, sagte Opaschowski der Deutschen Presse-Agentur. Das gehe aus repräsentativen Umfragen des Opaschowski Instituts für Zukunftsforschung (OIZ) der vergangenen drei Jahre hervor. Dabei wurden jeweils 1000 Personen ab 14 Jahren nach ihren Einstellungen zum Klimawandel befragt.So stimmten der Aussage „Klimawandel und Wetterextreme werden zur größten Bedrohung der Zukunft” 2019 noch 83 Prozent zu, 2020 waren es 78 Prozent und 2021 nur 72 Prozent. Nur die Bewohner im ländlichen raum machten sich unverändert große Sorgen um die Folgen d

Umweltministerin nennt Klimagesetz „guten Schritt nach vorne“

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Berlin – Für Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) geht das Klimaschutzgesetz, welches in dieser Woche vom Bundestag verabschiedet werden soll, noch nicht weit genug. Es sei zwar „ein guter Schritt nach vorne“, man könnte allerdings „noch viel mehr tun“, sagte Schulze in der Sendung „Frühstart“ von RTL und n-tv. Mit der Union gebe es aber „eine Bremse in der Bundesregierung“.

Als konkrete Maßnahme für das Erreichen der Klimaziele nannte Schulze unter anderem die Unterstützung für den Austausch von Ölheizungen: „Da kriegt man bis zu 40 Prozent Zuschuss.“ Wenn das nicht geschehe, sei das ein „Problem“, da Ölheizungen „in der nächsten Zeit“ verboten würden. „Das ist die Kombination aus Förderprogramm jetzt und dann eben Verboten.“

Schulze bemängelte in dem Kontext abe

„Fridays for Future“ mit Wahlprogramm der Union unzufrieden

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Berlin – Carla Reemtsma, Klima-Aktivistin und Sprecherin von „Fridays for Future“, kann dem 140 Seiten starken Wahlprogramm von CDU und CSU nicht viel abgewinnen. „Mit ihrem Wahlprogramm hat sich die Union gegen jede einzelne Maßnahme entschieden, die die Emissionen senken würde“, sagte sie dem Nachrichtenportal Watson. Das angekündigte und bereits beschlossene Ziel Klimaneutralität 2045 reiche für die Eindämmung der Klimakrise auf maximal 1,5 Grad nicht aus.

„Die Union hält weiterhin am Kohleausstieg 2038, Steuererleichterungen für Kohle, Öl und Gas sowie Erdgas als `Brückentechnologie` fest. Stattdessen will sie die Klimaziele allen Ernstes mit Vorhaben wie Flugtaxen einhalten.“ Reemtsma vermisst einen Fortschritt im Programm: „Dieses Wahlprogramm ist nicht mehr als der jahrelange klimapolitische Stillstand, der uns in die aktue

Altmaier drängt Union zu ambitionierterem Kurs beim Klimaschutz

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Berlin – Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) drängt die Union bei den laufenden Beratungen für das Wahlprogramm zu einem ambitionierteren Kurs beim Klimaschutz. „Konsequenter Klimaschutz sowie Innovation und Wirtschaft müssen zum programmatischen Kern von CDU und CSU gehören“, sagte Altmaier der „Rheinischen Post“. „Deshalb unterstütze ich die Klima-Union bei ihrer wichtigen Arbeit“, sagte Altmaier.

Mitglieder der Unions-Bundestagsfraktion hatten unlängst die Klima-Union gegründet, die wirtschaftliche und ökologische Interessen zusammenbringen und die Klimaschutz-Anstrengungen verschärfen will. Zu den Unterstützern gehört auch Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU).

(dts Nachrichtenagentur)

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Fridays for Future kritisiert Grüne nach Parteitag

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Berlin – Die Klimaschutzorganisation Fridays for Future (FFF) hat nach dem Grünen-Bundesparteitag am vergangenen Wochenende deutliche Kritik geäußert. „Nur sofortiges und konsequentes Handeln im Klimaschutz kann unsere Lebensgrundlagen und meine Zukunft sichern. Auf ihrem Bundesparteitag sind die Grünen jetzt allerdings vor Kräften eingeknickt, die sich am liebsten gar keinen Klimaschutz wünschen würden“, sagte FFF-Sprecherin Pauline Brünger dem Nachrichtenportal Watson.

„Es scheint, als hätten auch die Grünen nicht verstanden, dass die 1,5-Grad-Grenze bereits ein Kompromiss ist und für fehlenden Mut und faule Kompromisse schlicht keine Zeit mehr bleibt.“ Das Bekenntnis der Partei zur vollständigen Energiewende bezeichnete Brünger dagegen als Erfolg von Fridays for Future: „Während bei Themen wie dem Aus für den Verbrennungsmotor und den

Fridays-for-Future: „Mit Baerbock wird nicht alles gut fürs Klima“

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Berlin – Die Sprecherin von Fridays for Future in Deutschland, Carla Reemtsma, hat das Wahlprogramm der Grünen scharf kritisiert. „Es ist fatal, dass die Grünen sich hinstellen und sagen, wir wollen eine 1,5-Grad-Politik machen, aber dann nicht ernsthaft dazu stehen“, sagte die Klimaaktivistin in der Sendung „Frühstart“ bei RTL/ntv am Samstag. Es sende ein falsches Zeichen für die Bundestagswahl, wenn selbst diejenige Partei, der von den Bürgern die höchste Klima-Kompetenz zugesprochen werde, nachweislich kein Programm aufstelle, das mit dem Pariser Klimaabkommen kompatibel sei.

„Dann ist das auch etwas, wohinter sich andere Parteien verstecken werden.“ Reemtsma forderte die Grünen auf, einen perspektivischen CO2-Preis von 180 Euro ins Programm aufzunehmen. Am Freitagabend war allerdings auf dem Parteitag schon der Versucht gescheitert, di

Fridays-for-Future mit Klimazielen der Grünen unzufrieden

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Berlin – Der Fridays-for-Future-Bewegung reichen die Klimaschutz-Bemühungen der etablierten Parteien nicht aus – auch nicht die der Grünen. Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) sagte Sprecherin Carla Reemtsma: „Dass selbst die größte grüne Partei der Welt keinen Plan hat, die 1,5-Grad-Grenze einzuhalten, ist verheerend.“ Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, müsse Deutschland bis 2035 klimaneutral sein.

„Die Grünen legen weder ein Klimaziel noch Maßnahmen vor, die dafür ausreichen“, sagte Reemtsma. Sie kündigte in der „NOZ“ an, dass die FFF-Bewegung den Wahlkampf und die anschließenden Koalitionsverhandlungen mit Großdemonstrationen begleiten wird. Auch der Schulstreik am Freitag als Protestform solle wieder aufgenommen werden, wo die Corona-Zahlen sinken.

Reemtsma sagte: „Die Dringl

Umwelt- und Klimaschutz laut Umfrage wieder wichtigstes Problem

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Berlin – Für eine relative Mehrheit der Wahlberechtigten ist der Schutz von Umwelt und Klima wieder das wichtigste Problem in Deutschland, das vordringlich gelöst werden muss. In der offenen Frage nach diesen wichtigsten Problemen nennen 28 Prozent den Umwelt- und Klimaschutz als wichtigstes oder zweitwichtigstes Problem. Jeweils 19 Prozent sagen das von der Zuwanderung, von sozialer Ungerechtigkeit sowie Corona.

Das hat eine Umfrage von Infratest für den ARD-„Deutschlandtrend“ von Montag bis Mittwoch dieser Woche ergeben. Damit gibt es nach Meinung der Deutschen aktuell kein ähnlich dominantes Problem wie vor der vergangenen Bundestagswahl. Im August 2017 nannte fast jeder zweite Deutsche (47 Prozent) die Zuwanderung als wichtigstes oder zweitwichtigstes Problem in Deutschland.

Zum Umwelt- und Klimaschutz werden verschiedene Maßnahmen diskutiert. Eine st

„Fridays for Future“: Arbeit durch Klimaschutz in Sachsen-Anhalt

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Halle (Saale) – „Fridays for Future“-Aktivist Ole Horn fordert in Sachsen-Anhalt mehr Investitionen in den Klimaschutz zur Schaffung von Arbeitsplätzen. Neben Arbeitslosigkeit und Armut in Teilen Sachsen-Anhalts gebe es „viele weitere Herausforderungen, deren Lösung mit Klimaschutz verbunden sein kann und muss“, schreibt er in einem Beitrag für das Nachrichtenportal Watson. Schon jetzt sind laut Horn über 80.000 Menschen in Sachsen-Anhalt arbeitslos, wenn weiterhin wichtige Bestandteile der Wirtschaft, wie zum Beispiel die Landwirtschaft, wegbrechen, wird diese Zahl wachsen.

Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien könnte der Arbeitslosigkeit entgegengewirkt werden: „Neben direkten Resultaten für die Menschen entsteht auch die Chance, dass mit offenen Regelungen für den Ausbau sowie einer aktiven Förderung von Erneuerbaren Energien eine Ansiedlung

Botschaft von „Mutter Natur”? US-Wissenschaftler warnt vor Covid-26 und Covid-32

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Der US-amerikanische Wissenschaftler und Experte für Coronavirus und Infektionskrankheiten, Peter Hotez, pocht auf die Notwendigkeit, den Ursprung von Covid-19 eingehend zu erforschen. Widrigenfalls könne die Menschheit seiner Meinung nach mit Covid-26 und Covid-32 konfrontiert werden.„Das ist die dritte Großepidemie, oder Pandemie des Coronavirus im 21. Jahrhundert (nach Sars und Mers) (…) Mutter Natur sagt uns damit klar, was geschehen wird: Es wird Covid-26 und Covid-32 geben, wenn wir der Herkunft von Covid-19 nicht auf den Grund gehen würden“, sagte der Experte gegenüber dem Fernsehsender NBC News.

Es sei notwendig, den Ausbruch des neuartigen Coronavirus nachzuvollziehen. Zu diesem Zweck müssten Epidemiologen

Klimaforscher: Klimarettung nur ohne Ökodiktatur möglich

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Potsdam – Bei der Bekämpfung des Klimawandels warnt der Klimaforscher Ottmar Edenhofer vor zu viel staatlicher Gängelung. „Ein Abschaffen von Kurzstreckenflügen oder ein Tempolimit auf Autobahnen ist überflüssig, wenn wir anders zum Ziel kommen“, sagte der Präsident des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstagausgabe). „Mit Verboten sollten wir sehr sorgsam umgehen.“

Laut Edenhofer könnten Verbote Kosten und unbeabsichtigte Nebenwirkungen verursachen. „Wird ab 2030 kein Verbrenner mehr zugelassen, kaufen die Leute bis dahin vielleicht umso mehr Diesel und Benziner oder fahren ihre alten Wagen, bis sie auseinanderfallen. Wir brauchen eine sehr klare staatliche Rahmensetzung, innerhalb derer die Menschen dann selbst entscheiden, wie sie CO2 einsparen“, sagte Edenhofer.

Verbot

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