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Montag, Oktober 25, 2021
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„Einfach nicht wahr“: Zuckerberg weist Vorwürfe von Facebook-Whistleblowerin zurück

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Die Whistleblowerin Frances Haugen hat am Dienstag vor dem US-Kongress Facebook vorgeworfen, dass beim Unternehmen Profit vor Menschen geht und auch Polarisierung und Spaltung dafür in Kauf genommen werden. Diese Vorwürfe weist Facebook-Geschäftsführer Mark Zuckerberg nun entschieden zurück und bezeichnet sie als Teil eines konstruierten Narrativs.Nach der Aussage der Facebook-Whistleblowerin Frances Haugen vor dem US-Kongress vom Dienstag hat sich der Gründer des sozialen Netzwerkes Mark Zuckerberg zu Wort gemeldet und alle Vorwürfe entschieden zurückgewiesen.

Im Kern werde seinem Unternehmen vorgeworfen, schreibt Zuckerberg in einem Beitrag auf Facebook, eigenen Profit vor Sicherheit und Wohlbefinden der Benutzer zu stellen. „Das ist einfach nicht wahr“, sagte er in Bezug auf eine Änderung von Newsfeed-Algorithmen, die laut Haugen seit 2018 Facebook-Nutzern mehr irreführende, polarisierende und hasserfüllte Inhalte zeigen, um sie länger auf der Plattform zu halten.

Zuckerberg besteht darauf, dass sein Unternehmen genau das Gegenteil gemacht habe: „Diese Änderung zeigte weniger virale Videos und mehr Inhalte von Freunden und Familie“. Die Änderung sei zugunsten der Nutzer vorgenommen worden, obwohl interne Studien nahelegten, dass die Leute deshalb weniger Zeit auf Facebook verbringen würden.„Ist das etwas, was ein Unternehmen tun würde, dem Profit wichtiger ist als Menschen?“ fragt sich Zuckerberg.Laut dem Facebook-Chef werden die Arbeit seines Unternehmens und dessen Motive falsch interpretiert. „Viele der Behauptungen ergeben keinen Sinn“, so Zuckerberg. Er fragt zurück, wieso ein Unternehmen, das laut der Whistleblowerin Studienergebnisse ignoriert, überhaupt „ein branchenweit führendes Forschungsprogramm zu diesen Fragen“ ins Leben gerufen haben sollte. Zuckerberg betonte, Facebook habe seit Jahren für verstärkte gesetzliche Regulierung der sozialen Netzwerke plädiert.„Es ist entmutigend zu sehen, wie diese Arbeit aus dem Zusammenhang gerissen und dazu benutzt wird, ein falsches Narrativ zu konstruieren, dass wir uns nicht kümmern“, betonte der Facebook-Geschäftsführer.Im Lichte dieser „Angriffe“ scheinen seiner Ansicht nach andere Unternehmen zum Schluss gekommen zu sein, es sei sicherer, ihren Einfluss auf die Welt erst gar nicht zu untersuchen. „Es könnte der Fall eintreten, dass man etwas findet, das gegen einen benutzt werden kann.“ Zuckerberg findet, dass diese Herangehensweise deutlich negativere Auswirkungen auf die Gesellschaft haben wird. Die vorgebrachten Vorwürfe sollen laut Zuckerberg Facebook aber nicht von weiterer Forschung abhalten.„Auch wenn es für uns einfacher wäre, diesen Weg zu gehen, werden wir weiter forschen, weil es das Richtige ist“, lautet Zuckerbergs Botschaft.

Kongressanhörung

Am Dienstag erhob die Whistleblowerin Frances Haugen scharfe Vorwürfe gegen das soziale Netzwerk. Diese sind bereits am Sonntag bekanntgeworden, als die frühere Facebook-Mitarbeiterin in dem Interview mit dem TV-Sender CBS gesagte hatte, dass Facebook sein Wachstum über die Sicherheit seiner Nutzer stelle.„Die Facebook-Produkte schaden Kindern, schüren Spaltung und schwächen unsere Demokratie“, betonte sie vor dem Kongress am Dienstag. Nach der Aussage forderte der Ausschuss, dass sich Facebook-Chef Zuckerberg vor dem US-Kongress erklärt.

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