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Mittwoch, Juli 28, 2021
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Spahn bleibt bei abgesenkter Vergütung für FFP2-Masken

Berlin – Trotz heftiger Proteste der Apotheker-Verbände hält Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) daran fest, die Vergütung der FFP2-Masken für Corona-Risikopatienten und Hartz-IV-Empfänger deutlich zu senken. Das geht aus der „Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung“ hervor, über die die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ in ihren Freitagausgaben berichten. Sie wird am Freitag im Bundesanzeiger veröffentlicht, womit sie am Samstag in Kraft tritt.

Laut Verordnung sinkt der Preis, den die Regierung pro Maske an die Apotheker zahlt, von brutto 6,00 Euro auf 3,90 Euro. Die Apothekervereinigung ABDA hatte mindestens 4,80 Euro gefordert. Spahn sagte dem RND, die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken im Öffentlichen Personenverkehr und beim Einkaufen sei eingeführt worden, da mögliche Virus-Mutationen ansteckender seien.

Um auch Bezieher der Grundsicherung für Arbeitssuchende diesen Schutz zu ermöglichen, würden sie mit FFP2-Masken unterstützt. „So wird der Corona-Schutz keine Frage des Geldbeutels“, sagte er. Hartz-IV-Empfänger bekommen kostenfrei zehn FFP2-Masken.

Dazu müssen sie ein Schreiben ihrer Krankenkasse in der Apotheke und einen Lichtbild-Ausweis, also zum Beispiel den Personalausweis, vorlegen. Laut RND wird es mindestens bis Ende der kommenden Woche dauern, bis die ersten Schreiben verschickt sind. Die Regelung gilt für etwa fünf Millionen Bezieher von Arbeitslosengeld II.

Sie kostet rund 200 Millionen Euro. Der neue Erstattungspreis gilt auch für die zweite Charge von sechs FFP2-Masken, die Risikopatienten ab dem 16. Februar gegen Vorlage eines Gutscheins in der Apotheke abholen können.

(dts Nachrichtenagentur)

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