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Montag, Oktober 25, 2021
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Söder analysiert Wahlniederlage: „Am Ende wollten die Deutschen einen anderen Kanzlerkandidaten“

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Laut CSU-Chef Markus Söder ist das schlechte Wahlergebnis der Union auf mehrere Faktoren zurückzuführen, darunter auf den unpopulären Kanzlerkandidaten Armin Laschet und eine schwache Wahlkampfstrategie. Für eine Regierungskoalition steht die Union ihm zufolge immer noch bereit, jedoch „nicht um jeden Preis“.Die Niederlage der Union bei der Bundestagswahl 2021 sei ein „enttäuschendes“, jedoch „kein überraschendes“ Ergebnis, erklärte Söder am Samstag in der Landesversammlung der Jungen Union in Deggendorf.Die „schwere Niederlage“ werde „lange spürbar sein“, denn die Union hat „überall verloren, und zwar breit und tief“. Nur in Bayern und Baden-Württemberg sei sie die stärkste Kraft gewesen, 60 Wahlkreise habe sie insgesamt verloren. Bei den Jungwählern sei die Union auf Platz vier gelandet, sogar bei der traditionellen Gruppe – unter Frauen über 60 – habe sie deutlich verloren.Es sei jetzt Zeit für einen Paradigmenwechsel für die Union, so der CSU-Chef. „Nach 16 Jahren ist es logisch, dass es viel zu besprechen gibt.“

Gründe der „schweren Niederlage“

Der bayerische Ministerpräsident analysierte die möglichen Gründe, warum aus seiner Sicht die Union solch ein schlechtes Ergebnis bei der Wahl bekommen hat.

Einer der Gründe sei, dass es seit 2002 den Wunsch in Deutschland gegeben habe, „dass die Union nicht mehr die Regierung führt, sondern die SPD“.Außerdem hätten die Schwesterparteien bei wichtigen Kompetenzfeldern „keine klare Führung“. Es gehe nicht nur um Themen wie Sozialpolitik und Klimaschutz, „die bei dieser Wahl prägend waren“, sondern auch um traditionelle Themen wie Wirtschaft und Sicherheit, so Söder. Von Anfang an seien die CDU und die CSU „nicht ganz sicher“ gewesen, „welche Strategie wir inhaltlich eigentlich fahren“. Und das habe eine Rolle gespielt.Söder brachte die Unions-Wahlniederlage auch mit ihrem unpopulären Kanzlerkandidaten in Verbindung.

„Es ist einfach so: Am Ende wollten die Deutschen einen anderen Kanzlerkandidaten als den, den CDU und CSU aufgestellt haben.“Der CSU-Chef verwies außerdem erneut auf die Maskenaffäre der Union. „Es war auch so, dass unser eigenes Personal nicht so zog, wie wir es erwartet haben.“

„Man kann eine Koalition nicht erzwingen“

Dass die Grünen und die FDP entschieden haben, mit der Union nicht mehr weiterzufahren, sollte nun akzeptiert werden. „Wir können nichts dafür“, so Markus Söder.Obwohl die Union immer noch für Koalitionsgespräche bereit stehe, gehe es nicht darum, sich bei FDP und Grünen anzubiedern, um in der Regierung bleiben zu können.

„Koalition – ja, aber nicht um jeden Preis“, sagte der CSU-Vorsitzende.„Die Ampel ist am Zug“, doch nur vor der Tür zu sitzen und darauf zu warten, dass man bei irgendeiner hakenden Verhandlung mit der Ampel dann mal zufällig reingeholt wird, sei schwierig. „Wir sind nicht nur der dauerhafte Ersatzkandidat.“Ob die Ampel funktionieren werde, sei er jedoch skeptisch.

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