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Mittwoch, Juli 28, 2021
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Provokationen gegen Russland: „Organisatoren werden es bereuen, wie lange nicht“ – Putin

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Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich im Rahmen seiner Ansprache an die Föderationsversammlung zu Schlüsselfragen der Außenpolitik geäußert. Unter anderem verglich er das Verhalten einiger Staaten gegenüber Russland mit dem Inhalt des „Dschungelbuches“ vom weltbekannten Schriftsteller Rudyard Kipling.Zum Abschluss seiner jährlichen Ansprache sagte Putin, dass der Sinn und Inhalt der russischen Politik in der Weltarena darin bestehe, den Frieden und die Sicherheit für „den Wohlstand unserer Bürger, die stabile Entwicklung des Landes“ zu gewährleisten.„Russland hat natürlich seine Interessen, die wir schützen und im Rahmen des internationalen Rechts, wie das auch andere Staaten der Welt tun, befürworten“, sagte er ferner.„Falls andere Länder keinen Dialog führen möchten und einen arroganten Ton wählen, wird Russland einen Weg suchen, seine Interessen zu schützen.“

Verhalten gegenüber Russland

Präsident Putin betonte, dass unfreundliche Aktionen gegenüber Russland nicht aufhören würden. Man habe sich in einigen Ländern daran gewöhnt, „aus jeglichem Anlass und öfter aus keinem Anlass“ Russland anzurempeln.„Eine neue Sportart: Wer sagt da was lauter.“Seinen Worten zufolge benimmt sich Russland darauf „in höchstem Maß zurückhaltend“ und antwortet „auf unfreundliche Aktionen und offene Rüpelei überhaupt nicht“.

Er verwies zudem darauf, dass Russland gute Beziehungen zu allen Teilnehmern der internationalen Kommunikation haben möchte, aber sehe, was „im realen Leben passiert“.„Wie ich bereits gesagt habe, wird Russland auf Schritt und Tritt ohne jegliche Gründe angerempelt. Und (…) um sie herum versammeln sich, wie um Shere Khan, alle Arten von Hyänen. Alles wie bei Kipling. Man bellt mit, um seinem Souverän gefällig zu sein.“Im Jahre 2011 hatte sich Russlands Präsident im Rahmen der TV-Fragestunde „Direkter Draht“ bereits an den Inhalt und einen Begriff aus dem „The Jungle Book“ von Kipling erinnert. Damals erwähnt er einen Begriff mit Hinblick auf Vertreter der russischen Opposition, die laut Putins Worten für die westlichen Länder tätig sind. Er erläuterte, dass man sich respektvoll gegenüber „allen unseren Bürgern“ verhalten sollte, „aber es gibt natürlich Menschen, die einen russischen Pass besitzen und im Interesse eines anderen Staates und mittels ausländischer Geldmittel agieren. Wir werden versuchen, auch mit diesen den Kontakt zu verbessern.“ Hier präzierte er: „Oft ist es nutzlos und unmöglich. Was kann man in diesem Fall sagen? Man kann sagen: Kommt zu mir, Banderlogen (so heißen die unangenehm nervigen Affen aus Kiplings Buch – Anm. d. Red.). Von Kindheit an mag ich Kipling.“

Provokationen gegen Russland

„Wir wollen wirklich nicht die Brücken hinter uns abbrechen. Aber wenn jemand unsere Absichten als Gleichgültigkeit oder Schwäche wahrnimmt und selbst beabsichtigt, diese Brücken selbstständig abzubrechen oder sogar zu sprengen, so sollte er wissen, dass Russlands Antwort asymmetrisch, schnell und hart sein wird.“ Die roten Linien in den Beziehungen zu anderen Ländern wird demnach Russland selbst in jedem konkreten Fall bestimmen.Außerdem betonte der Präsident, dass die Organisatoren jeglicher Provokationen gegen Russland „es so bereuen werden, wie sie lange nichts bereut haben“. Konkret sagte er Folgendes:„Die Organisatoren jeglicher Provokationen, die Schlüsselinteressen unserer Sicherheit gefährden, werden das Verübte so bereuen, wie sie schon lange nichts mehr bereut haben.“

Lage in Weißrussland

Während seiner Rede erörterte der Präsident auch die Situation um Weißrussland. Er verwies darauf, dass sich alles zu einem realen Versuch eines Staatsstreichs in Weißrussland abwickelte.„Und was wäre gewesen, wenn der Versuch eines Staatsstreichs in Weißrussland real unternommen worden wäre (…) Wie viele Menschen wären betroffen worden? Wie hätte sich die Situation allgemein in Weißrussland entwickelt? Niemand denkt daran, wie niemand auch nicht an das Schicksal der Ukraine dachte, als ein Staatsstreich in diesem Land erfolgte.“„In der Welt haben sich wohl alle leider an die Praxis politisch motivierter illegaler Sanktionen in der Wirtschaft gewöhnt, an grobe Versuche der einen, mittels der Gewalt den eigenen Willen anderen aufzudrängen.“

Himmelschreiende Handlungen, wie die Versuche des Mordes an dem weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko und des Staatsstreichs, finden laut Putin keine Verurteilung seitens des kollektiven Westens.„Niemand würde wohl was bemerken; alle tun so, als ob nichts passiert“, so der Staatschef Russlands.

Diskussion über strategische Bewaffnung und Modernisierung russischer Systeme

Außerdem schlug Putin den Partnern vor, das Thema der strategischen Bewaffnung zu besprechen. „Russland schlägt nochmals nachdrücklich den Partnern vor, die Fragen zu behandeln, die mit der strategischen Bewaffnung und der Gewährleistung der globalen Sicherheit verbunden sind.“„Wir plädieren für die Erhaltung und die Verstärkung der Schlüsselrolle eben der Uno in den Weltangelegenheiten, wir streben danach, zur Regelung der regionalen Konflikte beizutragen und haben bereits viel für die Stabilisierung der Situation in Syrien und für die Verbesserung des politischen Dialogs in Libyen getan.“Mit Hinblick auf die russische Bewaffnung sagte Putin, dass der Anteil der modernen Bewaffnung und Militärtechnik in der Atomtriade Russlands in diesem Jahr mehr als 88 Prozent betragen werde.„Zum Jahr 2024 wird der Anteil der modernen Waffen und Technik in den Truppen bei etwa 76 Prozent liegen, das ist ein sehr guter Kennwert. Und in der Atomtriade wird er bereits in diesem Jahr höher als 88 Prozent sein.“Beispielsweise sagte er, dass das erste Regiment mit schweren interkontinentalen ballistischen Raketen „Sarmat“ Ende 2022 für den Bereitschaftsdienst der russischen Armee geliefert werden soll.„Es erhöht sich auch die Zahl der Luftkampfkomplexe mit der Hyperschall-Rakete ,Kinschal‘, der Schiffe, die mit hochpräzischen Hyperschallwaffen (…) unter anderem mit ,Kinschal‘ und den ,Kalibr‘-Raketen ausgerüstet sind.“ Bald solle auch die Armee die Hyperschallraketen „Zirkon“ erhalten.„Gemäß den Plänen der Entwicklung der Streitkräfte wird auch an anderen modernen Kampfkomplexen gearbeitet“, so Putin.

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