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Mittwoch, Dezember 1, 2021
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Irans Außenminister sagt Wien-Besuch wegen israelischer Flagge ab

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Nach dem Hissen der israelischen Flagge auf Gebäuden der Regierung in Wien hat der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif einen für Samstag geplanten Besuch in Österreich abgesagt, meldet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf das österreichische Außenministerium.Als Zeichen der Solidarität mit Israel im Gaza-Konflikt wehte am Freitag eine Flagge mit dem Davidstern auf dem Kanzleramt und dem Außenministerium in Wien. Das Außenamt veröffentlichte auf Twitter das entsprechende Foto.

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MFA Austria

@MFA_Austria

FM #Schallenberg: „In the face of relentless rocket attacks on #Israel, we stand in solidarity with our Israeli partners. That is why we raised the
🇮🇱 flag at the MFA in Vienna today. Our support for Israel‘s security is unwavering.“

Kritik an der Aktion kam auch vom iranischen Chefverhandler bei den Atomgesprächen, Vize-Außenminister Abbas Araghchi. Wien sei bisher ein großartiger Gastgeber für Verhandlungen gewesen, schrieb er am Freitag auf Twitter. Allerdings sei es „schockierend und schmerzhaft“, dass auf Regierungsgebäuden in Wien die Fahne eines Landes gehisst worden sei, das verantwortlich für den Tod vieler Zivilisten sei.


Seyed Abbas Araghchi@araghchi
Iran government officialVienna is the seat of IAEA & UN, and

🇦🇹

so far been a great host for negotiations. Shocking & painful to see flag of the occupying regime, that brutally killed tens of innocent civilians, inc many children in just few days, over govt offices in Vienna. We stand with Palestine

🇵🇸

7:01 nachm. · 14. Mai 2021

Die in Wien laufenden Verhandlungen zur Erneuerung der Atomvereinbarung von 2015 hätten im Zentrum des bilateralen Treffens zwischen Sarif und seinem österreichischen Amtskollegen Alexander Schallenberg stehen sollen. Der ÖVP-Politiker bekannte sich jedoch zu der Solidaritätsaktion mit Israel.„Wir bedauern den Schritt, werden aber nicht schweigen, wenn die Hamas 2000 Raketen auf zivile Ziele in Israel abfeuert“, bekräftigte eine Sprecherin Schallenbergs laut der DPA die Haltung der Regierung.

Militante Palästinenser im Gazastreifen haben nach Angaben des israelischen Militärs bislang rund 2300 Raketen auf Israel abgefeuert. Israel macht die im Gazastreifen herrschende, islamistische Hamas für alle Angriffe aus der Region verantwortlich. Das israelische Militär seinerseits hat Ziele im Gazastreifen als Reaktion auf den Beschuss angegriffen. Dort starben nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza mehr als 140 Menschen, weitere 1000 wurden seit der Eskalation der Gewalt verletzt. In Israel wurden nach Angaben der Armee bisher acht Menschen durch den Beschuss getötet.

Quelle!:

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