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Dienstag, September 21, 2021
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EU könnte bis zu 100 Milliarden Euro wegen „schleppender“ Impfkampagne verlieren – Bloomberg

Eine Verzögerung von ein bis zwei Monaten bei der Wiedereröffnung der Unternehmen kann die Europäische Union nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg 50 bis 100 Milliarden Euro an Wirtschaftsleistung kosten. Die Agentur verweist auf die Besorgnisse von Topinvestoren in Bezug auf das schleppende Tempo der Impfung in der EU.Demnach sind einige Topinvestoren weltweit wegen Europas Fehlleistungen bei der Impfkampagne beunruhigt und sehen das Wirtschaftswachstum durch das langsame Tempo der Wiedereröffnung von Unternehmen gefährdet.Die anhaltenden Schließungen würden derzeit die wirtschaftliche Erholung bedrohen, was die Investoren zur Kenntnis nähmen, schreibt die Nachrichtenagentur.

Das schleppende Tempo der Impfung gefährde weiterhin die Erholung in der Eurozone“, zitiert Bloomberg den Chefökonom bei ING Belgium SA, Peter Vanden Houtel.Europäische Aktienfonds hätten seit drei Wochen Abflüsse verzeichnet, so Bloomberg.

Die Bank of America Corp. und das BlackRock Investment Institute warnen davor, dass der anhaltende Virusausbruch den Handelsstrategien im Einheitswährungsblock schaden könnte“.

„Die Europäer müssen dringend das Impftempo beschleunigen, wenn sie das Virus in den Griff bekommen wollen“, zitiert Bloomberg die Chefstrategin des Segments Principal Global Investors im Finanzinvestitionsmanagement-Unternehmen Principal Financial Group, Seema Shah. Der Impfprozess sei von der Bürokratie und verwirrenden Botschaften von Regierungen belastet worden.Die Nachrichtenagentur verweist auf Rückstände Europas bei der Verteilung des Impfstoffs: Laut Bloomberg’s Coronavirus Vaccine Tracker würden in der EU acht Impfdosen pro 100 Menschen verabreicht, während in Großbritannien und den Vereinigten Staaten dieser Wert 33 beziehungsweise 25 betrage.

Dank neuer Lieferverträge und erhöhter Produktion könnte die EU nach Angaben des Londoner Forschungsunternehmens Airfinity Ltd. zwar 75 Prozent ihrer erwachsenen Bevölkerung bis Ende August impfen, etwa zwei Monate früher als bisher vermutet. Nach Ansicht der Investoren könnte das aber immer noch zu spät sein.

Dies sind die kritischen Sommermonate“, zitiert die Nachrichtenagentur Strategen der Bank of America. „Der Verlust einer zweiten Touristensaison ist ein Risiko für die EU.“Eine Verzögerung von ein bis zwei Monaten bei der Wiedereröffnung könnte die EU-Wirtschaft nach Berechnungen von Bloomberg Economics zwischen 50 Milliarden und 100 Milliarden Euro Wirtschaftsleistung kosten.Die Europäische Kommission hat bereits während der Impfstoffentwicklung etwa 2,3 Milliarden Impfdosen für die EU-Mitgliedsstaaten in Auftrag gegeben. Die EU hat eine Bevölkerung von etwa 450 Millionen.

Bislang hat die Europäische Union drei Vakzine gegen Covid-19 zugelassen und Vorverträge mit den Herstellern unterzeichnet. Allerdings hat der Staatenverbund mit Lieferengpässen zu kämpfen.Sind Sie in den sozialen Netzwerken aktiv? Wir auch! Werden Sie SNA-Follower aufTelegram,TwitteroderFacebook! Für visuelle Inhalte abonnieren Sie SNA beiInstagramundYouTube!

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