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Freitag, April 16, 2021
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Corona: Über 90 Prozent der Intensivpatienten haben Migrationshintergrund

Laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung sind Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland überdurchschnittlich oft von Covid-19 betroffen. Sie machen knapp 90 Prozent der Patienten auf Intensivstationen aus, hieß es.Der Grund dafür sei angeblich die Sprachbarriere. Es wird davon ausgegangen, dass die Corona-Verordnungen innerhalb der Gesellschaft nicht gleichermaßen verstanden und somit berücksichtigt werden. Dass Migranten über 90 Prozent der Intensivpatienten ausmachen, zeigen Erhebungen von November-Dezember 2020 sowie von Anfang Januar 2021.„Diese zeigen sehr deutlich, dass es offensichtlich eine Gruppe gibt, die die Politik mit Corona-Warnungen überhaupt nicht erreicht. Das sind Menschen mit Migrationshintergrund“, erklärte der Leiter der Lungenklinik Moers, Thomas Voshaar.Intern bezeichne man sie als „Patienten mit Kommunikationsbarriere“, so der Mediziner.

In der Bundesregierung werde dieses Thema angeblich als Tabu empfunden. Es gebe Angst vor einer Rassismus-Debatte, so die Zeitung.„Ich habe das genauso gehört. Aber es ist ein Tabu. Ich habe versucht, auf bestimmte Menschen zuzugehen. Wir müssen über Imame auf diese Religionsgruppe eingehen. Das Ganze hat für Berlin riesige Auswirkungen. Das ist ein echtes Problem“, sagte RKI-Chef Lothar Wieler.Dabei meinte Wieler persönliche, informelle Gespräche und kein öffentliches Expertengespräch. Seine Feststellungen sollten nicht als abschließend verstanden werden.

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