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Montag, Oktober 25, 2021
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Armin Laschet wird „entsorgt“

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Hat Armin Laschet jede Selbstachtung verloren? Diesen Vorwurf der deutschen „Leitmedien“ muss sich der Kanzlerkandidat der Union gefallen lassen: Seit der Bekanntgabe der Wahlergebnisse machen ihn die Medien ganz respektlos nieder. Der deutschen Medienwelt, die sich gerne als „liberal“ und „tolerant“ rühmen lässt, macht das keine Ehre.Das respektable politische Magazin „Der Spiegel“ schrieb in seiner jüngsten Ausgabe:

„Wenn nicht noch ein Wunder passiert, wird irgendwo auf dem Weg der Pattex-CDU-Vorsitzende Armin Laschetvon den eigenen Leuten entsorgt.“Sic transit gloria mundi. Ein Kanzlerkandidat, für dessen Partei knapp ein Viertel der Wählerstimmen abgegeben wurden, wird bereits wenige Tage nach dem Wahltag verbal lästigem Müll gleichgesetzt. Und noch bevor Laschets Parteikameraden ihren Top-Vertreter loswerden, wird der von der deutschen Presse abgeschrieben.

Der „Spiegel“-Text, in dem der CDU-Chef so abfällig traktiert wird, trägt die Überschrift „Wann geht Laschet?“ Die Wochenzeitung „Die Zeit“ haut in die gleiche Kerbe und meint in Bezug auf Laschets krampfhaften (politischen) Überlebenskampf: „Ist gut jetzt“. Ähnlich äußert sich auch die „Süddeutsche Zeitung“:

„Wer macht Armin Laschet klar, dass es vorbei ist?“Das Blatt diagnostiziert bei Laschet einen „Mangel an Selbstachtung“ und behauptet, er wäre ein Vorsitzender, „den keiner mehr haben will“.

„Der gute Journalist kritisiert, aber er hasst nicht“

Das Fernsehen machte das Niedermachen fleißig mit. Dieser zweifelhaften Betätigung war unter anderem der „Hart aber fair“-Talk bereits am Montag nach dem Wahlsonntag gewidmet. Die Sendung verwandelte sich praktisch in Laschets virtuellen Spießrutenlauf, der vom Moderator Frank Plasberg auf nahezu sadistische Weise  angefeuert wurde.

Langsam wird aber die Hetzkampagne sogar manchen Journalisten etwas zu steil. So sieht sich Gabor Steingart in seinem Podcast „ThePioneer“ berechtigt, der schreibenden Zunft Leviten zu lesen:

„Diese Raserei gegenüber einem Politiker, dessen größter Makel darin besteht, eine Wahl verloren zu haben, wirft kein gutes Licht auf unseren Berufsstand (…) Der gute Journalist kritisiert, aber er hasst nicht. Er will verbessern, nicht vernichten.“Mag sein, dass Armin Laschet seine schier aussichtslose Lage noch nicht eingesehen hat beziehungsweise nicht einsehen will. Mag sein, dass er in sich selbst den berühmten Frosch in einem Milchtopf wiedererkennt, der so lange in der Milch herumschwamm, bis sich diese in Butter verwandelt hatte. Das Problem: Höchstwahrscheinlich befindet er sich gerade in einer weniger appetitlichen Substanz, in der das Zappeln nicht hilft, weil die sich nicht in Butter verwandeln lässt. Jedenfalls riecht es ziemlich stark danach.

Quelle!:

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