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„Absurde Vorwürfe gegenüber Russland“ – Deutsche Wirtschaft verteidigt Gazprom und Nord Stream 2

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Rainer Seele, Präsident der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK), stärkt der Gaspipeline Nord Stream 2 den Rücken und fordert Kooperation statt Konfrontation mit Moskau.„Die Vorwürfe in Richtung Moskau, seine Partner zu erpressen, um die Ostseepipeline Nord Stream 2 schneller mit Gas zu füllen, sind haltlos und absurd“, erklärte Seele aus Anlass des St. Petersburger Internationalen Gasforums (SPIGF). Die AHK organisiert auf dem Forum ein Panel zur Zukunft der deutsch-russischen Energiebeziehungen.Gazprom verhalte sich zu 100 Prozent vertragstreu und habe jeden einzelnen Kubikmeter geliefert, der bestellt gewesen sei, betonte Seele weiter. „Unsere Partner in Russland können nichts dafür, dass der Herbst sehr kalt ist, die Konjunktur in den asiatischen Märkten recht stark anspringt und damit Nachfrage nach Energieträgern entsprechend steigt.“

Hält Gazprom Gaslieferungen an Europa zurück?

Vor dem Hintergrund des Rekordanstiegs der Gaspreise in den letzten Monaten hatten zuvor einige europäische Politiker auch Russland für den Anstieg der Gaspreise verantwortlich gemacht. Der polnische Ministerpräsident, Mateusz Morawiecki, sagte am 21. September, der Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 sei ein „strategischer Fehler, wofür die steigenden Gaspreise ein Beleg sind“. Auch die Grünen-Chefin Annalena Baerbock warf Moskau am 23. September vor, es wolle durch seine Zögerung bei der Lieferung von Erdgas nach Europa politischen Druck aufbauen, um die ausstehenden Genehmigungen für Nord Stream 2 schneller zu bekommen. Unbegründete Behauptungen lieferten auch einzelne Medien wie die FAZ, worauf etwa der österreichische Politologe Gerhard Mangott verweist.

So behauptete der Energiefachmann der Deutschen Gesellschaft für die Auswärtige Politik (DGAP), Stefan Meister, gegenüber der FAZ, Russland liefere viel weniger Gas, als es könnte, und halte die Speicherstände niedrig. Die Förderung laufe am Anschlag, aber das Gas werde offenbar bewusst zurückgehalten, um über steigende Preise den schnellen Betrieb von Nord Stream 2 durchzusetzen“.


Gerhard Mangott@gerhard_mangott

In der FAZ behauptet Stefan Meister von der DGAP, Gazprom halte Gaslieferungen an Europa zurück. Das ist schlichtweg nicht richtig. Alle vertraglich vereinbarten Liefermengen werden von Gazprom geliefert. Das Liefervolumen liegt auf dem Stand von 2019, dem letzten Vor-Corona-Jahr

„Das ist schlichtweg nicht richtig“, schreibt Mangott. „Alle vertraglich vereinbarten Liefermengen werden von Gazprom geliefert. Das Liefervolumen liegt auf dem Stand von 2019, dem letzten Vor-Corona-Jahr“.

AHK-Präsident Seele pocht auf Kooperation mit Moskau

In einem Statement erklärt AHK-Präsident Seele diesbezüglich weiter: „Wer an kostengünstigem Gas für deutsche und europäische Haushalte und Industriebetriebe interessiert ist, sollte auf Kooperation statt auf Konfrontation mit Moskau setzen“, so Seele. „Meine Erfahrung war immer, dass derjenige, der mit Russland im vernünftigen Tonfall redet, auch gute Chancen hat, über die vertraglich festgelegten Mengen hinaus zusätzliches Gas zu bekommen.“ Seele war lange Jahre Chef der europäischen Unternehmen Wintershall Dea und OMV, die Nord Stream 2 finanzieren.

Mit Blick auf die Explosion der Gaspreise in der EU sprach sich der Fachmann nochmal für langfristige Verträge für Pipelinegas aus, als Garant für günstigere Preise. Die Liberalisierung das Gasmarktes durch die Europäische Union und die Entkoppelung vom Ölpreis hätten zwar mit dazu beigetragen, dass wir zwar „ein paar Jahre recht günstiges Gas hatten“, gab er zu., Nun gebe es aber eine drastische Kostensteigerung, weil man zu sehr auf die Spotmärkte für Flüssiggas und das freie Spiel von Angebot und Nachfrage gesetzt habe. Langfristige Lieferverträge für Pipelinegas würden dagegen durch ihre Berechenbarkeit der Risiken eingrenzen, unter deren Folgen jetzt die europäische Industrie und Millionen privater Haushalte leiden würden.

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